Volljurist*in

Für unser Fachgebiet III 1.5 „Kommunale Abfallwirtschaft, Gefährliche Abfälle, Anlaufstelle Basler Übereinkommen“ mit Arbeits- bzw. Dienstort in Dessau-Roßlau - Bauhausstadt im Dessau-Wörlitzer Gartenreich - suchen wir eine*n Volljurist*in.

Das Umweltbundesamt (UBA) ist Anlaufstelle in nahezu allen Fragen des Umweltschutzes. Es arbeitet für den Schutz von Wasser, Boden und Luft und an den übergreifenden Themen Umwelt und Gesundheit, Klimaschutz und Energie, Verkehr sowie Abfall und Fragen des technischen Umweltschutzes. Als Bundesoberbehörde gehört das UBA zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Für unser Fachgebiet III 1.5 „Kommunale Abfallwirtschaft, Gefährliche Abfälle, Anlaufstelle Basler Übereinkommen“ mit Arbeits- bzw. Dienstort in Dessau-Roßlau - Bauhausstadt im Dessau-Wörlitzer Gartenreich - suchen wir eine*n

Volljurist*in

Das Arbeits- bzw. Dienstverhältnis beginnt so bald wie möglich und ist unbefristet.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen solche Bewerbungen ein, wird im Einzelfall geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.


Ihre Aufgaben:

Der Fachbereich III befasst sich mit Fragen des Ressourcenschutzes, der Kreislaufwirtschaft, des produktbezogenen Umweltschutzes, des nachhaltigen Konsums und des Emissionsschutzes. Das Fachgebiet III 1.5 bearbeitet dabei insbesondere Fragen der Siedlungsabfallwirtschaft, der Entsorgung gefährlicher Abfälle und ist zuständige Genehmigungsbehörde für den Vollzug der grenzüberschreitenden Abfallverbringung bei der Durchfuhr durch Deutschland. Des Weiteren ist in diesem Fachgebiet die Anlaufstelle zum Basler Übereinkommen eingerichtet. Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle sollen rechtswissenschaftliche Fragestellungen des Fachbereiches III mit den besonderen Schwerpunkten Kreislaufwirtschaft (ohne Produktverantwortung), grenzüberschreitende Abfallverbringung, Produktgestaltung und Konsum bearbeitet werden, insbesondere:

  • Konzeption und Weiterentwicklung der nationalen, europäischen und internationalen Rechtsgrundlagen der Kreislaufwirtschaft sowie des Ressourcenschutzrechtes
  • Konzeption und Weiterentwicklung des Rechts zur nachhaltigen Gestaltung von Produkten und des Konsums auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene
  • Stärkung der Abfallvermeidung durch Klärung von Rechtsfragen zur Abgabe von Lebensmitteln
  • Bearbeitung von Rechtsangelegenheiten der grenzüberschreitenden Abfallverbringung im Rahmen des Vollzugs bei Durchfuhr durch Deutschland
  • juristische Unterstützung der „Anlaufstelle Basler Übereinkommen“
  • Mitwirkung in einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Gremien
  • Initiierung, Vergabe, fachliche Betreuung und Abschluss von Forschungsvorhaben


Ihr Profil:

  • abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Hochschulstudium (1. und 2. Staatsexamen)
  • vertiefte Kenntnisse des nationalen, europäischen und internationalen Umwelt- und Verwaltungsrechts
  • vertiefte Kenntnisse des Kreislaufwirtschaftsrechts
  • Kenntnisse des Rechts der grenzüberschreitenden Abfallverbringung wünschenswert
  • Fähigkeit, sich auf andere Anforderungen und Bedingungen einzustellen
  • Übernahme von Arbeitsaufgaben mit hoher Motivation und Arbeitsfreude
  • Fähigkeit zu selbstständigem, eigenverantwortlichem Handeln sowie die Bereitschaft zur kooperativen und interdisziplinären Teamarbeit
  • Erfahrung in der Anwendung moderner Informationssysteme
  • gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift


Unser Angebot:

Wir bieten Ihnen im Rahmen flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsformen einen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einer wissenschaftlichen Behörde. Fortbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Personalentwicklung. Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Link: www.umweltbundesamt.de/das-uba/das-uba-als-arbeitgeber/warum-uba.

Dotierung: Entgeltgruppe 13 TVöD (Tarifgebiet Ost) bzw. Besoldungsgruppe A 13h BBesO
Kenn.-Nr.: 25/III/19
Bewerbungsfrist: 17.09.2019 (Bewerbungen, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen [Eingangsstempel des UBA], können nicht mehr berücksichtigt werden.)
 
Nähere Auskünfte zum Anforderungs- und Aufgabenprofil erteilen Ihnen Frau Susann Krause unter 0340 2103-3035 oder Frau Dr. Evelyn Hagenah unter 0340 2103-3394.

Förderliche Vordienstzeiten/einschlägige Berufserfahrung können ggf. im Einzelfall innerhalb der Entgeltgruppe auf die Stufenzuordnung angerechnet werden. Das UBA übernimmt bei Vorliegen aller persönlichen und rechtlichen Voraussetzungen die Zahlung von Reisekosten, Trennungsgeld sowie Umzugskosten gemäß Bundesreisekostengesetz (BRKG), Trennungsgeldverordnung (TGV) und Bundesumzugskostengesetz (BUKG).

Das UBA fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und ist bestrebt, Unterrepräsentanz zu beseitigen. Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte in schriftlicher Form an die Bewerberbetreuung des UBA oder senden sie per E-Mail (Anhang ausschließlich als PDF-Datei, max. zwei Dateien und insgesamt nicht größer als 3 MB) an bewerbung [at] uba [dot] de. Bitte geben Sie die Kenn.-Nr. an. Das UBA begrüßt Bewerbungen auf umweltfreundlichem Papier.

Bewerberbetreuung des Umweltbundesamtes

Postfach 1406
06813 Dessau-Roßlau
Deutschland

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