artwork.earth

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Quelle: artwork.earth

Ein digitaler Atlas für Gegenwartskunst im Kontext der Nachhaltigkeit.

Weltweit beschäftigen sich Künstler*innen mit den Themen Klimawandel und Ressourcenwende. Die Dokumentationsplattform artwork.earth hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Kunstwerke zu sammeln, online zu präsentieren und sie einer breiten Öffentlichkeit systematisch zugänglich zu machen. 

Vor einem globalen Hintergrund wirft die Gegenwartskunst Schlaglichter auf lokale ökologische Situationen – z.B. auf den Ressourcenraub im Nigerianischen Lagos (George Osodi), das schwindende Grön- und Isländische Eis (David Buckland, Olafur Eliasson), die Verstrahlung im Ukrainischen Pripjat (Cornelia Hesse-Honegger), auf nachhaltig-begrünte Gebäudetechnik auf Dortmunder Hausdächern (Natalie Jeremijenko). Von den unterschiedlichsten Orten und Ansätzen aus wird damit das Profil der Lebenswirklichkeiten und -möglichkeiten im Anthropozän entworfen und es werden jüngere Ressourcen- und Energieentwicklungen als kultureller Wandel und Chance für eine gelingende Transformation reflektiert.

Das Projekt artwork.earth ist eine Initiative des Kulturwissenschaftlers Ingo Uhlig. Die fortlaufend gesammelten künstlerischen Arbeiten werden kartographisch verzeichnet und mit Pins markiert. Der Klick auf einen Pin öffnet ein Fenster, das in deutscher und englischer Sprache zentrale Informationen über das Werk, die Künstlerin/den Künstler sowie Abbildungen und Links enthält. Mit dieser Dokumentation entsteht ein Klima- und Ressourcenentwicklungen begleitendes Archiv mit globaler Erstreckung. Hier können ökologische und technische Entwicklungen in Form künstlerischer und kultureller Manifestationen beobachtet werden. Und hier stehen Informationen bereit, die weiterführende wissenschaftliche, pädagogische, partizipative oder umweltpolitische Projekte unterstützen und inspirieren können.

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Schlagworte:
 Kunst und Umwelt