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Letzte Änderung: 10.08.2010
Von der Vielzahl und Menge der auf der Welt hergestellten oder verwendeten Stoffe gelangt eine erhebliche Anzahl in die Gewässer. Ein Problem besteht darin, herauszufinden, welche dieser Stoffe für Mensch und Umwelt so gefährlich sind, dass für ihre Reduktion vorrangiger Handlungsbedarf besteht. Kriterien für die Gefährlichkeit der Stoffe sind insbesondere ihre Toxizität, ihre Persistenz und ihre Bioakkumulierbarkeit, aber auch die endokrine (hormonähnliche), cancerogene, teratogene oder mutagene Wirkung einer Reihe von Verbindungen. Von verschiedenen internationalen Gewässerschutzkommissionen wurden Auswahlmechanismen für gefährliche Stoffe sowie Listen von prioritären Stoffen erarbeitet, deren Emission vorrangig bekämpft werden soll:
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Fachgebiets liegt in der Weiterentwicklung von Konzepten und Maßnahmen zur Reduzierung von Schadstoffeinträge in die Oberflächengewässer. Maßnahmen wurden erarbeitet in: