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Letzte Änderung: 10.08.2010
FKZ: 360 15 001
Laufzeit: Januar 2002 April 2002
Kurzbeschreibung:
Die Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, Berichte über den Zustand der Grundwasserkörper zu erstellen und der Kommission vorzulegen. Der Grundwasserzustand und seine Entwicklung (Trends) sind für jeden Grundwasserkörper mit Hilfe eines repräsentativen Überwachungsprogramms zu bestimmen. Hierbei sind die Untersuchungsergebnisse an den verschiedenen Messstellen eines Grundwasserkörpers nach einem einheitlichen Verfahren zusammen zu fassen. Die Wasserrahmenrichtlinie selbst enthält noch keine ausführliche Beschreibung dieses Verfahren.
Die EU-Kommission hat das Projekt "Statistical Aspects of the identification of groundwater pollution trends and aggregation of monitoring results" initiiert, das unter der Leitung des Österreichischen Umweltbundesamtes durchgeführt wurde. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurde ein Auswertungskonzept für die Bewertung des chemischen Zustands von Grundwasserkörpern, für die Erfassung von Trends und für die Ermittlung einer Trendumkehr entwickelt. Der Abschlußbericht kann unter www.wfdgw.net herunter geladen werden.
Nach Abschluss des EU-Projektes wurde zwischen der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) und dem Umweltbundesamt vereinbart, dieses Auswertungskonzeptes mit Daten aus Grundwasserkörpern in Deutschland zu testen, um bei der praktischen Anwendung die Konsequenzen hinsichtlich der inhaltlichen Aussagen deutlich zu machen. Das Vorhaben wurde von der Firma quo data, Dresden, durchgeführt und zeigte, dass die entwickelte Auswertesystematik grundsätzlich zu zuverlässigen Ergebnissen führt. Die Auswahl repräsentativer Messstellen und die Wiederholung der Messungen unter gleichen Rahmenbedingungen sind jedoch von großer Bedeutung für ein belastbares Ergebnis. Der Abschlußbericht liegt in Kürze vor.