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Letzte Änderung: 25.01.2012
Schon in der Grundschule können Lehrer und Lehrerinnen das Interesse an Seen, Flüssen wecken und ihre Schüler und Schülerinnen für den Gewässerschutz begeistern. Zur anspruchsvollen Gestaltung von Unterrichtseinheiten aber auch Projekttagen bietet die Datenbank "H2O-Wissen" eine rasche und umfassende Übersicht zu aktuellen Bildungs- und Unterrichtsmaterialien. Mit einer einfachen Suchmaske kann in mehr als 400 Einträgen über verschiedene Kriterien, wie das Alter der Kinder, den Titel oder Autor sowie nach Themenschwerpunkten recherchiert werden. Neben einer kurzen inhaltlichen Einschätzung der jeweiligen Materialien finden sich in der Datenbank Angaben zur Bezugsquelle und Einsatzmöglichkeiten.
Mit dem Projekt Mediendatenbank "H2O-Wissen" unterstützen wir die zahlreichen Aktivitäten zum Jahresthema "Wasser" im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung".
Seit Juli 2008 steht die aktualisierte Version der Mediendatenbank "H2O-Wissen" zur Verfügung. Sie kann zusätzlich als CD-ROM per E-Mail wasser@uba.de angefordert werden. Schreiben Sie uns, wenn Sie Unterrichtsmaterialien zum Gewässerschutz erarbeitet haben, die bisher noch nicht in der Datenbank enthalten sind.
Am 22.09.2008 veranstaltet die Deutsche UNESCO – Kommission als Beitrag zum Jahresthema "Wasser" im Rahmen der bundesweiten Aktionstage der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in der Landesakademie des Sports in Hannover eine Fachtagung zum Thema Wasser in der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Die Tagung bietet anhand der Themen Sanitärversorgung, virtueller Wasserhandel, Gewässer-, Trinkwasser- und Hochwasserschutz, Europäische Wasserrahmenrichtlinie einen Einblick in fachliche und pädagogische Fragestellungen. In Themen- und Bildungsbereich bezogenen Workshops werden Beurteilungskriterien für praxisorientierte Lehr- und Lernmaterialien vor- und zur Diskussion gestellt, die sich an modernen Ansätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren. Am Beispiel Wasser soll sichtbar gemacht werden, wie interdisziplinäres Lernen und der Erwerb von wichtigen Kompetenzen, der Umgang mit Komplexität oder die Fähigkeit, an Entscheidungsprozessen partizipieren zu können, erworben werden können.
Die Fachtagung richtet sich an Lehrer und Lehrerinnen, Multiplikatoren in der Lehrerfortbildung und der außerschulischen Bildung in Umweltbildungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, Ministerien, Verlagen und anderen Einrichtungen, die sich mit der Entwicklung von Qualitätsstandards oder der Erarbeitung von Bildungsmaterialen im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung befassen.
Mit dieser Broschüre möchte das Umweltbundesamt dem Vergessen nach Hochwasserereignissen entgegen wirken. Sie vermittelt grundlegendes Wissen zur Entstehung von Hochwasser und informiert über die Möglichkeiten des vorbeugenden Hochwasserschutzes auch für jeden Einzelnen.
Außerdem erklärt sie die wesentlichen Inhalte des am 10.05.2005 in Kraft getretenen Hochwasserschutzgesetzes und spricht aber auch die Herausforderungen der Zukunft an, z.B. die Wirkungen des Klimawandels auf die Wahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen.
Mehr als 60.000 Wehre zerschneiden im Durchschnitt alle zwei Kilometer Deutschlands Flüsse und Bäche. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Fische nicht mehr wandern und laichen können. Die Fische finden auch nicht mehr die natürliche Vielfalt aus Kies, Sand und Schlamm sowie die dafür typischen Wasserpflanzen, Insekten und Muscheln vor, weil die Gewässer eingeengt, begradigt und vertieft sind, damit bis an die Ufer gesiedelt und gewirtschaftet werden kann und Schiffe ausreichende Wassertiefe haben. Und noch etwas macht den Gewässern zu schaffen: Zu hohe Nährstoffgehalte, die vor allem aus der Landwirtschaft stammen, lassen Algen übermäßig wachsen, wodurch Seen rasant verlanden und Küstengewässer veröden. Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) aus dem Jahr 2000 fordert, alle diese Probleme aufzugreifen und bis 2015 einen guten Zustand für die Gewässer zu erreichen. Mit der WRRL wurden erstmalig biologische Bewertungsmaßstäbe für aquatische Ökosysteme eingeführt.
Auf einer interaktiven DVD finden Sie eine ausführliche kartographische Darstellung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme zur Wasserrahmenrichtlinie 2004. Wer sich genauer für die Gewässer in seiner Gegend interessiert, kann sich ihre Beschaffenheit anschauen. Informationen über die Einschätzung des Grundwassers, über Kläranlagen, die Landnutzung und Schutzgebiete vervollständigen das Angebot.
Weitere elektronische Medien informieren detaillierter: Auf einer DVD sind alle Berichte aus den 10 deutschen Flussgebieten zur Bestandsaufnahme enthalten. Für die interessierte Fachöffentlichkeit hält eine CD alle deutschen und europäischen Empfehlungen zur fachlichen Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie bereit.
Die beiden DVDs und CDs können Sie unter der E-Mail wasser@uba.de anfordern.
Lebendige Flüsse und Seen, intakte Grundwasservorkommen, eine gesicherte und funktionierende Wasserver- und Abwasserentsorgung sind Grundvoraussetzung für eine umweltgerechte wirtschaftliche Entwicklung. Die bereits eingetretenen und prognostizierten Klimaveränderungen sind nicht ohne Auswirkungen auf den globalen und regionalen Wasserhaushalt. Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen der Erde, die die Ansprüche von Mensch und Natur angemessen berücksichtigt, ist zu einer der großen umweltpolitischen Herausforderungen dieses Jahrhunderts geworden. Die Broschüre ist eine Veröffentlichung des BMU und des UBA. Teil 1 „Grundlagen” und Teil 2 „Gewässergüte” sind als PDF-Dateien abrufbar und können hier bestellt werden.
Des Weiteren hat die Universität Witten/Herdecke im Auftrag des Umweltbundesamtes die Dokumentation „Der Wassersektor in Deutschland” erarbeitet. Sie schildert das Vorgehen bei wasserwirtschaftlichen Problemen in Deutschland anhand von konkreten Fallbeispielen und gibt übergreifende Informationen.
Die neue Broschüre des BMU und UBA „Die Wasserrahmenrichtlinie - neues Fundament für den Gewässerschutz in Europa” beschreibt die Ziele, Anforderungen und die notwendigen Grundlagen der Richtlinie. Sie geht auch näher auf die Einbindung der Öffentlichkeit, auf ökonomische Elemente, auf den Grundwasserschutz und auf die Notwendigkeit ein, in Zukunft prioritäre gefährliche Stoffe aus den Gewässern fern zu halten. Die Broschüre kann hier als Kurzfassung oder Langfassung heruntergeladen oder bestellt werden.
Erreicht Deutschland die Umweltziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie?
Sind in zehn Jahren unsere Gewässer in einem guten Zustand? Welche Erfolge
haben wir im Gewässerschutz bisher erzielt und wo liegen hier künftig
die Schwerpunkte umweltpolitischen Handelns? Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme,
bei der die Bundesländer die Belastungen der Gewässer untersucht
sowie die Auswirkungen menschlicher Tätigkeiten auf den Gewässerzustand
abgeschätzt haben, sind in einer Broschüre des BMU und des UBA
mit dem Titel „Die Wasserrahmenrichtlinie - Ergebnisse der Bestandsaufnahme
2004 in Deutschland” zusammengefasst. Diese Broschüre können
Sie herunterladen
oder bestellen.
Weitere
Informationen
Regenwasser dient der regelmäßigen Wiederauffüllung unserer Grundwasserspeicher. Flächenversiegelung und Verschmutzung gefährden dies. Daher gehört der sorgfältige Umgang mit Regenwasser zu den wichtigsten Themen des Gewässerschutzes. In vielen stark besiedelten Gebieten ist der natürliche Wasserkreislauf gefährdet. Ihn zu erhalten oder wieder herzustellen fordert, neue Wege im Umgang mit Regenwasser zu gehen. Deshalb hat das Umweltbundesamt in einer Broschüre notwendige Informationen zusammengestellt, die die Möglichkeiten einer verbesserten Regenwasserbewirtschaftung für Mensch und Umwelt aufzeigen. Sie können die Broschüre hier herunterladen.
Auf 10 Postern werden Schwerpunkte des Gewässerschutzes von Abwasserpolitik über Hochwasservorsorge bis zur Weltwasserpolitik allgemeinverständlich und anschaulich erklärt.
zur Posterserie
Wer nach Ideen und Kontakten für Aktivitäten im Zusammenhang mit Wasser sucht, kann auf die neue Dokumentation "Nachhaltige Wasserwirtschaft und Lokale Agenda 21" zurückgreifen.
Neben den Informationen des Umweltbundesamtes steht eine umfangreiche Liste von Verweisen zu anderen Internetseiten zum Thema Wasser zur Verfügung.