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Wasser, Trinkwasser und Gewässerschutz

Aktuelles

Letzte Änderung: 10.02.2012

Kinderbuch „Auf Großer Fahrt – Luna und Polly Pop in der wundersamen Welt des Wassers“

Deckblatt des KinderbuchesLuna und Polly Pop, 8 und 12 Jahre alt, umschiffen in ihrer alten Badewanne eine Wasserwissensklippe nach der anderen. Immer mit seinen Kommentaren dabei: der nervende Bademeister mit seiner Flüstertüte.  Gemeinsam spüren sie den Fragen nach,  wie es wäre, wenn es kein Wasser gäbe, woher das Wasser kommt und wohin es geht. Wie alt ist Wasser eigentlich  und warum können manche Tiere auf der Wasseroberfläche gehen? Nebenbei probieren sie leckere Rezepte zum Durstlöschen. Dass man mit Wasser spielen und Spaß haben kann, wissen alle. Aber kann Wasser auch Musik machen?

Wie können Sie Trinkwasser auf Legionellen richtig untersuchen lassen?

Wasserhähne zur Probenahme; Thomas Haltinner © www.fotolia.deDie geänderte Trinkwasserverordnung ist seit November 2011 in Kraft und bietet einen besseren Schutz vor Legionellen. Für die Untersuchung von Legionellen in Trinkwasser-Installationen von Gebäuden ist die Probenahme gemäß DIN EN ISO 19458, Tabelle 1, Zweck b) durchzuführen. Das UBA hat hierzu die Anleitung aktualisiert. Die Empfehlung aus dem Jahre 2000 wird hiermit zurückgezogen.

UBA-Stellungnahme zur Schiefergasexploration (Fracking) aktualisiert

Die aktuelle UBA-Stellungnahme zum Fracking formuliert Mindestanforderungen für die Suche nach Erdgas, das aus unkonventionellen Lagerstätten stammt. Sie weist auf potentielle Risiken, insbesondere für das Grundwasser hin und stellt unseren  momentanen Kenntnisstand zur Thematik dar. Das Papier benennt die Kenntnislücken und zeigt den weiteren Forschungsbedarf auf. Bisher war diese „Einschätzung der Schiefergasförderung in Deutschland“  als Entwurf gekennzeichnet, da noch einige Stellungnahmen anderer Behörden fehlten. Diese sind nun alle eingearbeitet worden.

Änderungen der Trinkwasserverordnung schützen…

…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders  wichtig  für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren.  Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei  Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.

EHEC-Infektionen: Trinkwasser ist sicher

Mikroskopaufnahme zweier E.coli-Bakterien; Quelle: BfRTrinkwasser aus dem Hahn kann in Deutschland auch weiterhin ohne Abkochen getrunken werden. Eine Infektion mit EHEC-Baktierien droht nicht, denn die Erreger werden spätestens bei der Trinkwasser-Aufbereitung vernichtet. Weitere Informationen zu EHEC und Tipps zum Schutz erhalten Sie auf der Website des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Bauarbeiten zu laut für Meerestiere

Neugieriger Schweinswal; © Stefanie Werner/UmweltbundesamtDer Baulärm bei der Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen in Nord- und Ostsee kann das Gehör von Meeressäugern irreversibel schädigen. Um zukünftig  eine Verletzung der Tiere zu vermeiden, empfiehlt das UBA die Einhaltung von Lärmschutzwerten. Es sollte kontrolliert werden, dass es bei Rammarbeiten nicht lauter wird. Weiterhin sollte sichergestellt werden, dass sich keine Tiere in der Nähe der Rammstelle aufhalten.

Bewertung und Optimierung von Grundwasserschutz-Maßnahmen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Mit diesem Forschungsvorhaben unterstützt das UBA die Bundesländer bei der Bewertung und Optimierung von Maßnahmenprogrammen, mit denen der „Gute Zustand“ des Grundwassers erhalten oder wiederhergestellt werden soll. Der erste Teil des Vorhabens beschäftigt sich mit der Bewertung von Maßnahmeprogrammen zur Verminderung der Nitratbelastung des Grundwassers. Im zweiten Teil wird erläutert, wie Messnetze zur Bewertung von punktförmigen Verunreinigungen optimiert werden können.

Klimawandel: Wasserwirtschaft muss sich anpassen – aber wie?

überschwemmte Straße mit Warnschild „Hochwasser“; Quelle: Martina Berg © fotolia.deDurch den Klimawandel verändert sich der Wasserhaushalt. Es kann zukünftig mehr trockene Phasen mit wenig Wasser in den Flüssen geben, aber auch stärkere Niederschläge und mehr Hochwasser. Darauf müssen sich die Verantwortlichen in Ländern, Kommunen und Unternehmen einstellen. Die Entscheidungen über die geeigneten Anpassungsmaßnahmen sind oft schwierig. Hier kann das im Rahmen des Forschungsvorhabens „WasKlim“ für drei Testgebiete entwickelte Entscheidungsunterstützungssystem helfen.

Stoffeinträge in Fließgewässer: Berechnung mit dem Modell MONERIS

Fluss mit Siedlung, Brücke und Binnenschiff; Quelle: beatuerk © fotolia.deDas UBA unterstützte im Rahmen eines Forschungsvorhabens die Weiterentwicklung des Modells MONERIS zur räumlich differenzierten Berechnung der Nährstoff-, Schwermetall- und PAK-Einträge in die Fließgewässer Deutschlands (Datenstand 1985-2005). Dieses Instrument bildet die Basis für weitere Analysen, um Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffbelastung zu formulieren.

Die Wasserrahmenrichtlinie: Auf dem Weg zu guten Gewässern

Titelseite der BroschüreDie „gute Gewässerqualität“ für alle europäischen Gewässer – das ist das Ziel der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Sie ist in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Flüsse und Seen, das Grundwasser, die Übergangsgewässer und die Küstengewässer erreichen das Qualitätsziel nur durch eine gute Bewirtschaftung der Gewässer. Diese Broschüre stellt die Ergebnisse der Bewirtschaftungsplanung 2009 vor.

Warum müssen wir die Meere schützen?

Seestern im Watt ; Foto: Ulrich Claussen, UmweltbundesamtDie Meere sind Heimat für eine Vielzahl von Meeresökosystemen und Lebewesen. Noch liefern sie uns reichlich Nahrung und Rohstoffe. Wir nutzen sie als Transportweg und zur Erholung. Anlässlich des Europäischen Tages der Meere am 20. Mai fordert das UBA einen effektiven globalen Schutz der Meere. Die Meere sind zahlreichen Belastungen ausgesetzt, z.B. durch Schiffsverkehr mit Belastung der Luft und des Meereswassers, Vermüllung oder gar Ölunfällen. Zusätzlich stellt der Klimawandel eine Gefahr für die marinen Ökosysteme dar, die Wassertemperaturen und der Meeresspiegel steigen an und das Meereswasser versauert. Gehen jedoch künftig Meeres- und Klimaschutz Hand in Hand, können die Ressourcen der Meere zur nachhaltigen Nutzung für heutige und künftige Generationen sehr viel besser geschützt werden.

Umweltbewertung von Humanarzneimittel – Simulationsmodell für Uferfiltration

Tabletten auf einer Tischplatte; Quelle: © ccvision.deIn der Umweltbewertung von Humanarzneimitteln spielt der Schutz des Grundwassers eine wichtige Rolle. Denn Arzneimittel gelangen aus Kläranlagen in Oberflächengewässer und von dort über Uferfiltration ins Grundwasser. Um die Größe des Eintrages mathematisch ermitteln zu können, wurde das Modell „SiMBaFi“ (Simulation Model Bank Filtration) entwickelt.

Workshop: Gewässerökologie und Schifffahrt

Die Oder bei LebusDer zweite Workshop einer Veranstaltungsreihe von UBA und BfG zum Thema „Gewässerökologie und Schifffahrt” fokussierte auf die Aktivitäten des Bundes und der Länder, den guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potenzial nach EG-Wasserrahmenrichtlinie in den Bundeswasserstraßen zu erreichen. Nur etwa 4 Prozent der Wasserkörper in den Bundeswasserstraßen erreichen den guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potenzial, wenn keine Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Grundwasser in Deutschland

Broschüre GrundwasserDie Broschüre liefert einen Beitrag zum dauerhaften Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Ressource Grundwasser. Sie gibt eine Übersicht über den Zustand des Grundwassers in Deutschland und beschreibt die Bedeutung für Mensch und Umwelt.

Zwei neue Desinfektionsverfahren gegen „blinde Passagiere” im Ballastwasser von Schiffen

Containerschiff wird in einen Hafen gelotst; Quelle: Eric Gevaert © www.fotolia.deAuf den Weltmeeren fahrende Schiffe pumpen Wasser zum Gewichtsausgleich in spezielle Tanks und lassen es an anderer Stelle wieder ab. Ungewollt werden so Bakterien, Algen, Krebse und Fische verbreitet, die einheimische Organismen verdrängen können. Nun wurden zwei neue deutsche Systeme zur Desinfektion von Ballastwasser anerkannt. „Dies ist ein großer Schritt für das ökologische Gleichgewicht der Meere.”, sagt UBA-Vizepräsident Holzmann.

Gewässerökologisch verträgliche Schifffahrt und schifffahrtverträgliche Gewässerökologie

FlusslaufDie Bestandsaufnahmen in der EU, insbesondere im deutschsprachigen Raum zeigten: Die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie können nur erreicht werden, wenn die Gewässermorphologie verbessert wird. Auf dem Workshop am 11.-12.12.2008 soll diskutiert werden, wieviel morphologische Vielfalt mit Schifffahrt vereinbar ist und wie die Gewässerunterhaltung für die Schifffahrt ökologische Zielsetzungen der WRRL fördern kann.

CO2-Speicherung unter dem Meer

Am MeeresgrundDas internationale Meeresschutzrecht schützt die Umwelt mittlerweile besser vor Gefahren der CO2-Speicherung im Meeresuntergrund. Zum Beispiel ist verboten, CO2 direkt in die Wassersäule einzupressen. Ferner muss die Speicherung dauerhaft sein. Aus Sicht des UBA fehlen aber klare Vorgaben für zulässige Leckageraten sowie für den Schutz der Meeresumwelt z.B. vor Versauerung. Ein neues Gutachten unterbreitet hierzu Vorschläge.

Biozide in Gewässern

Fluss in Wiesenlandschaft; Quelle: Eugeny Moskvitin © www.fotolia.deWas sind Biozide? Wie gelangen Biozide in Gewässer? Und welche Auswirkungen können sie dort haben? Informationen zu diesen Fragen und mehr finden Sie im Bericht des Umweltbundesamtes.   

Hydromorphologie und Gewässerschutz

Ikons zum GewässerschutzDie Veränderung der Gewässermorphologie ist eine der wichtigsten Ursachen für das voraussichtliche Verfehlen des guten Gewässerzustands in den Flüssen nach EG-Wasserrahmenrichtlinie. Aus diesem Grund riefen die EU-Wasserdirektoren im Juni 2005 eine neue Aktivität ins Leben, die sich mit der Problematik der hydromorphologischen Veränderungen der Gewässer durch Wasserkraftnutzung, Schifffahrt und Hochwasserschutz auseinandersetzt.

 

 

 

 

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