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Kurz & knapp: 10 Tipps für effiziente Fortbewegung - Intelligent mobil sein

Letzte Änderung: 25.02.2011

Der Verkehr trägt erheblich zum Klimawandel bei – in Deutschland verursacht er rund ein Fünftel der Kohlendioxid-Emissionen. Das sind knapp 170 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr, deutlich mehr als die Hälfte davon gehen auf das Konto des Autos. Der Verkehr leistet – im Gegensatz zur Industrie, dem Handel und den privaten Haushalten – bisher kaum einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland.

Wirksamer Klimaschutz ist nur durch eine umfassende Verringerung des Kraftstoffverbrauchs zu erzielen: Sparsamere und kleinere Autos kaufen, auf den öffentlichen Personenverkehr umsteigen, mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen helfen weiter. Mit einer bewussten und klimafreundlichen Mobilität lässt sich bares Geld sparen. Wer mit Bus oder Bahn zur Arbeit fährt, der zahlt in der Regel ein Drittel weniger als mit dem eigenen Auto.

Die folgenden 10 Tipps zeigen, dass Energiesparen im täglichen Verkehr keine Mobilitätseinschränkung bedeuten muss. Ohne auf den gewünschten Komfort zu verzichten kann sich jeder umwelt- und ressourcenschonend im Verkehr verhalten – intelligent mobil sein.

Weitergehende Informationen enthält der UBA-Ratgeber „Sprit sparen und mobil sein”.

 

10 Tipps, wie Sie spritsparend mobil sein können

 

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Tipp 1: Sparsam Fahren lernen lohnt sich für Umwelt und Geldbeutel

Wie man sparsam Auto fährt kann in Kursen erlernt werden. Selbst erfahrene Autofahrer können mit dem veränderten Fahrstil etwa 25 Prozent Kraftstoff einsparen. Fahren Sie niedertourig, vorausschauend und gleichmäßig: Vermeiden Sie unnötiges Beschleunigen und hastiges Abbremsen. Bei den meisten Autos können Sie problemlos ab 30 km/h in den dritten Gang schalten, bei 40 km/h den vierten einlegen und ab 50 km/h im fünften Gang dahinrollen – und so viel Sprit sparen, weil sie mit niedriger Drehzahl fahren. Und der Lärmpegel sinkt ebenfalls. Über 100 km/h steigt der Spritverbrauch erheblich an.
So viel  können Sie sparen: Angenommen, Ihr Auto verbraucht 8 Liter Benzin pro 100 km und Sie fahren im Jahr 15.000 km. Bei einer Einsparung von 25 Prozent Benzin sparen Sie 300 Liter Kraftstoff. Bei einem Benzinpreis von 1,40 €/Liter können Sie 420 € in einem Jahr sparen und gleichzeitig die Umwelt um gut 700 kg CO2 entlasten. 

Tipp 1 von 10

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Tipp 2: Überprüfen Sie regelmäßig den Reifendruck

Ein um 0,5 bar zu niedriger Reifendruck erhöht den Spritdurst um rund 5 Prozent. 5 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch bedeuten für Sie pro Jahr eine Ersparnis von etwa 84 € und 140 kg weniger CO2-Emissionen. Der falsche Reifendruck ist zudem ein Sicherheitsrisiko und führt zu vorzeitigem Reifenverschleiß.

Tipp 2 von 10

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Tipp 3: Verwenden Sie Leichtlauföle und Leichtlaufreifen

Leichtlauföle mindern den Reibungswiderstand im Motor. Leichtlaufreifen senken den Rollwiderstand, sie können den Kraftstoffverbrauch um bis zu 6 Prozent reduzieren und Ihr Auto hörbar leiser machen.

Tipp 3 von 10

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Tipp 4: Transportieren Sie keine unnötigen Lasten

Entfernen Sie nicht genutzte Dachgepäckträger und andere Aufbauten. Je schwerer die Aufbauten und je höher der Luftwiderstand sind, desto höher ist der Spritverbrauch.

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Tipp 5: Nutzen Sie für kurze Strecken nicht den Pkw

Vermeiden Sie kurze Fahrten mit kaltem Motor, denn ein Mittelklassewagen braucht direkt nach dem Start bis zu 30 Liter auf 100 km. Erst wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, stellt sich der normale Verbrauch ein.

Tipp 5 von 10

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Tipp 6: Lassen Sie nicht unnötig den Motor laufen

Schalten Sie bei Stopps – etwa an der Ampel oder im Stau – den Motor ab: Schon nach 30 Sekunden Leerlauf hat Ihr Motor mehr Kraftstoff verbraucht als bei einem Neustart.

Tipp 6 von 10

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Tipp 7: Verwenden Sie Klimaanlage und Heckscheibenheizung nur wenn nötig

Eine Klimaanlage kann den Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr um etwa 10 bis 30 Prozent erhöhen. Schon bei einem Kleinwagen sind das schnell bis zu zwei Liter pro 100 km mehr. Eine beheizte Heckscheibe erhöht den Verbrauch um einige Prozent. Lüften Sie im Sommer das Auto bevor Sie losfahren – erst dann sollten Sie die Klimaanlage einschalten, wenn nötig. Schalten Sie die Klimaanlage schon vor Ende der Fahrt aus – das spart Sprit.

Tipp 7 von 10

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Tipp 8: Sie müssen kein Auto besitzen, um eins zu nutzen

Im Durchschnitt steht jedes Auto am Tag 23 Stunden – eine ziemlich schlechte Bilanz für ein Fortbewegungsmittel, das hohe Anschaffungs- und Unterhaltungskosten verursacht. Organisiertes Auto-Teilen – CarSharing – ist eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative. Sie können immer das für den jeweiligen Fahrzweck geeignete Fahrzeug wählen.

Auch das eigene Auto kann häufig effizienter eingesetzt werden, zum Beispiel durch das Teilen in der Familie oder mit Nachbarn und Freunden. Durch Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit lässt sich ein großer Teil der Fahrtkosten sparen. Umweltbewusste Arbeitgeber unterstützen Fahrgemeinschaften durch Vermittlungsbörsen, reservierte Parkplätze oder andere Vergünstigungen.

Tipp 8 von 10

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Tipp 9: Bei richtiger Verkehrsmittelwahl sparen Sie Zeit und Geld

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist gerade in Städten eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative für täglich anfallende Wege. Der Tür-zu-Tür-Vergleich von Reisezeiten zeigt, dass im Stadtverkehr Fahrten bis zu einer Entfernung von 6 km am schnellsten mit dem Fahrrad erledigt werden können. Parkplatzprobleme gibt es dabei nicht mehr und Sie tun nebenbei noch etwas für Ihre Fitness. Die Hälfte aller zurückgelegten Pkw-Strecken ist kürzer als 5 km, viele davon können zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden.

Tipp 9 von 10

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Tipp 10: Der richtige Auto-Kauf – eine Entscheidung mit Langzeitfolgen

Achten Sie beim Autokauf auf sparsame Modelle. Fragen Sie Hersteller und Händler nach dem Verbrauch und informieren Sie sich bei unabhängigen Stellen.

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