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Letzte Änderung: 18.11.2010
Verkehr und Mobilität gehören zu den brisantesten Handlungsfeldern kommunaler Planung. Sie tangieren wie kaum ein anderer kommunalpolitischer Bereich sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Fragen. Die vielfältigen Anstrengungen zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen auf kommunaler Ebene werden häufig weder in ihrem Umfang deutlich noch sind sie hinsichtlich ihrer Wirkungen konkret messbar. Für den Mobilitätsbereich gab es bisher nur ansatzweise Qualitätsziele und –indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung. Vom Umweltbundesamt entwickelte Ziele und die dazugehörigen Indikatoren für eine dauerhaft umweltgerechte Mobilität sowie deren Behandlung in Lokale Agenda-Prozessen sollen den Städten die Verkehrsplanung erleichtern. Mit dem Abschlußbericht zum Modellvorhaben „Kommunale Agenda 21 – Ziele und Indikatoren einer nachhaltigen Mobilität” wurde ein umfangreicher Katalog von Nachhaltigkeitszielen und –indikatoren für den kommunalen Mobilitätsbereich vorgelegt. In drei Modellstädten wurden stadtspezifische Ziele und Indikatoren ausgewählt und ihre Anwendbarkeit in der Praxis erprobt. Was sind Ziele einer nachhaltigen städtischen Verkehrsplanung? Wie lassen sich diese messbar ausdrücken – zum Beispiel für die Lärmminderung, für die Verkehrssicherheit, für eine ausreichende Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, für eine verkehrssparsame Siedlungsstruktur? Welche Indikatoren zeigen, ob die kommunalen Entscheidungen erfolgreich zum Ziel führen? Wie werden die Bürgerinnen und Bürger in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden? Antworten dazu gibt der Bericht „Kommunale Agenda 21 – Ziele und Indikatoren einer nachhaltigen Mobilität: Anwendung in der Praxis”.
Ein separater Leitfaden fasst die Ergebnisse anwenderorientiert und übersichtlich zusammen. Der Anwenderleitfaden „Qualitätsziele und Indikatoren für eine nachhaltige Mobilität” kann kostenlos beim Umweltbundesamt bestellt oder aus dem Internet als PDF-Datei herunter geladen werden: