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Letzte Änderung: 22.02.2012
Die Güterverkehrsaufwand - gemessen in Tonnenkilometern - wird in Deutschland nach aktuellen Prognosen des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bis 2025 um über 70 % gegenüber 2004 zunehmen. Damit einhergehend sind steigende Umweltbelastungen zu erwarten. In städtischen Verdichtungsräumen haben bereits heute Schadstoff- und Lärmemissionen deutliche negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Nicht zuletzt die gegenwärtige Diskussion um die Einhaltung der europäischen Grenzwerte für Feinstaubpartikel (seit 2005) und Stickstoffdioxid (ab 2010) haben einen eindeutigen Handlungsdruck signalisiert.
Ein Ziel des Leitbildes einer nachhaltigen Mobilität von Personen wie von Gütern ist, die negativen Auswirkungen des Verkehrssystems und seiner Nutzung zu reduzieren. Für die Abwicklung des städtischen Güterverkehrs bedeutet dies konkret die Vermeidung nicht notwendiger Fahrten und Transporte, die Reduzierung von Transportdistanzen, die Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel sowie die Steigerung der Effizienz des Güterverkehrs durch technische Innovationen. Die Akteure müssen dabei Maßnahmen, die ökonomisch und ökologisch vorteilhaft sind, gezielt angehen und umsetzen.