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Letzte Änderung: 22.05.2013

Fachtagung „kommunal mobil“ im Juni 2013

Deckblatt ProgrammflyerGute Beispiele für Bürgerbeteiligung in den Kommunen und deren Bedeutung für einen umweltfreundlichen Stadtverkehr werden am 6. und 7. Juni auf der vierten „kommunal-mobil“-Fachtagung im UBA in Dessau-Roßlau vorgestellt. Titel: Beteiligungsprozesse – unterschätztes Potenzial in der Verkehrsplanung.

Neue Mobilität: Kombination von Auto, Bus, Bahn, Rad

Fahrräder und Autos auf der Kastanienallee in Berlin Mitte © Bernhard Specht/UmweltbundesamtDank technischer Entwicklungen sind die Schadstoffemissionen des Straßenverkehrs stark gesunken. Aber nur emissionsarme Lkw und Pkw reichen nicht, Treibhausgas- und Schadstoffemissionen zu senken. Denn das Mehr an Verkehr hebt die positiven Effekte wieder auf. Noch stärker durchsetzen müssen sich Rad fahren und Zu-Fuß-Gehen in Kombination mit einem leistungsfähigen Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und Car-Sharing. Allein durch Verlagerung des Verkehrs vom Auto auf das Fahrrad könnten 40 Mio. t/a CO2 eingespart werden.

Großer Gesundheitsnutzen und finanzielle Vorteile durch aktive Mobilität

ÖPNV; © Lagom, www.fotolia.comDer ökologische Umbau unserer Mobilitäts- und Verkehrssysteme ist möglich und zahlt sich sowohl für einzelne Personen als auch für die Volkswirtschaft aus. Zusätzlich zum Nutzen für Umwelt und Klima sparen Verkehrsteilnehmer durch regelmäßiges Zufußgehen, Radfahren und die Nutzung des ÖPNV und der Bahn bares Geld. Und fast alle untersuchten Maßnahmen steigern Wirtschaftsleistung und Beschäftigung!

Schienenverkehrslärm beherrschbar – Geräuschemissionen aktueller Schienenfahrzeuge

Zug am Bahnsteig stehend; © Urs Reichart, UmweltbundesamtSchienenlärm ist die Achillesferse des umweltfreundlichen Bahnverkehrs. Für neue Züge gibt es europaweite Geräuschgrenzwerte.  Jedoch ist bislang wenig über die Lärmbelastung durch kürzlich zugelassene Fahrzeuge bekannt. Eine Studie des UBA gibt nun einen Überblick über den Stand der Technik: Viele Fahrzeuge liegen deutlich unter den Grenzwerten.  Allerdings sind die nachgewiesenen Unterschiede bei neuen Güterwagen nicht vollständig erklärbar.

Wie der Verkehr in Schwellenländern nachhaltig wird

Stadtverkehr in Indien; Quelle: ITDP China / UmweltbundesamtIn Schwellenländern wächst der Wohlstand – und mit ihm das Verkehrsaufkommen. Autos verstopfen die Straßen, sorgen für schlechte Luft und beschleunigen den Klimawandel. Deshalb suchen Expertinnen und Experten nach Wegen zu einem nachhaltigen Verkehr. Green Radio spricht mit Hedwig Verron vom Umweltbundesamt.

Car-Sharing wird beliebter

Autoschlüsselübergabe beim CarSharing, Mario vender © www.fotolia.comImmer mehr Deutsche teilen sich Autos oder nehmen Car-Sharing-Angebote wahr. Von 2003 bis heute hat sich die Anzahl der Menschen, die solche Angebote nutzen, etwa verachtfacht. Car-Sharing hat sich damit als wichtige umweltfreundliche Verkehrsform etabliert. Das UBA plädiert dafür, den Umstieg zwischen Bahn, Bus, Fahrrad und Car-Sharing zu erleichtern, zum Beispiel mit der Einführung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätskarte.

Fachtagung „Tempo 30 – Chancen, Hindernisse, Erfahrungen“

Straße in Berlin mit Tempo 30-  Schild für Lärmschutz; © Ulrike SchützViele Lärmaktionspläne schlagen Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen als eine Maßnahme zur Lärmminderung - vor allem zum Schutz der Nachtruhe - vor. Manche Kommunen haben dies bereits umgesetzt, andere beginnen jetzt Versuche mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen. Auf einer Fachtagung des UBA und des ALD wurden die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht und das Pro und Contra diskutiert.

Klimabilanzen in der Logistik berechnen

LKW auf der Autobahn; Gina Sanders © www.fotolia.deIn der Logistikbranche haben zunehmend auch Klimaschutzaktivitäten Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Das UBA hat einen Leitfaden veröffentlicht, der die Transportunternehmen dabei unterstützt, ihre Treibhausgasemissionen zu berechnen und CO2-Minderungsstrategien einzuleiten. In einer weiteren Studie werden Hemmnisse aufgedeckt, die einer Verkehrsverlagerung auf umweltfreundlichere Transportmittel bisher entgegenstehen.

Partikelfilternachrüstung wird auch 2013 gefördert

Abgase eines Autos - Stefan Redel © fotolia.comDie Nachrüstung von Partikelfiltern bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wird auch 2013 wieder staatlich gefördert. Für Nachrüstungen, zu denen Anträge bis 15. Februar 2013 beim BAFA eingehen, beträgt der Fördersatz unverändert 330 Euro. Danach beträgt der Fördersatz 260 Euro.

 

 

 

 

 

 

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