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Letzte Änderung: 27.01.2012

Wie wird Stadtverkehr in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig?

Stadtverkehr in Indien; Quelle: ITDP China / UmweltbundesamtNicht mehr Geld ist ausschlaggebend, sondern der richtige Einsatz der vorhandenen Mittel. Wesentlich für den Erfolg aller Projekte sind auch vor allem Wissen und Können sowie funktionstüchtige institutionelle Strukturen auf allen Ebenen - lokal, regional und national. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag des UBA anhand von 16 Fallbeispielen aus aller Welt nach Wegen zum nachhaltigen Stadtverkehr in Entwicklungs- und Schwellenländern suchte.

Umweltzonen: Sind sie wirksam?

Titelblatt UMIDDie UMID Ausgabe 04/2011 befasst sich u.a. mit der rechtlichen Grundlage von Umweltzonen, der 35. BImSchV , und deren Wirksamkeit. Obwohl flächendeckend noch lange nicht die „grüne“ Stufe erreicht ist, zeigt sich doch, dass die Feinstaub- und Stickstoffbelastung reduziert werden kann. Die konsequente Realisierung der Umweltzonen in Berlin führte zur Nachrüstung mit Partikelfiltern. Modellrechnungen schätzen ab, dass in Großstädten die Konzentration von PM10 um 4 bis 7 Prozent sank. Die  NO2-Abnahme betrug 5 Prozent.  

Partikelfilternachrüstung wird 2012 wieder gefördert

Stefan Redel © www.fotolia.de; Abgasfahne am Auspuff Die Nachrüstung von Partikelfiltern bei Dieselfahrzeugen bis 3,5 t zulässigen Gesamtgewichts wird ab 1. Januar 2012 wieder gefördert. Fahrzeughalterinnen und –halter können einen Zuschuss von 330 €  vom Staat erhalten. Die Nachrüstung sichert eine günstigere Umweltplakette und ermöglicht – abhängig von Plakette und Umweltzone - häufig die Einfahrt in Umweltzonen. Das BAFA übernimmt die Abwicklung der Förderung.

Verkehr: EU-Ziele nur mit ehrgeizigen Maßnahmen erreichbar

Titelblatt des Berichts TERM 2011Im Rahmen von TERM untersucht die EUA regelmäßig die Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt. Erstmalig berücksichtigt der Bericht in 2011 umfassende quantitative Ziele, die von der Europäischen Kommission in ihrem Fahrplan für den Verkehrssektor vorgeschlagen wurden. Im Ergebnis hält die EUA zur Zielerreichung eine grundlegende Umgestaltung des europäischen Verkehrssystems für erforderlich.

Vignette, fahrleistungsabhängige Maut oder europaweit einheitliche Mineralölsteuer?

Cover des Hintergrundpapiers „Pkw-Maut“, Titelbild: Autoverkehr durch Tunnel; Quelle: DeVIce © fotolia.deEs gibt zwei Alternativen zur Vignette: eine einheitliche Mineralölsteuer innerhalb der EU und eine fahrleistungsabhängige Pkw-Maut für das gesamte deutsche Straßennetz. Diese Modelle könnten die derzeitige Finanzierungslücke beim Erhalt der Verkehrsinfrastruktur schließen. Zurzeit verursacht der Autoverkehr in Deutschland rund 47 Milliarden Euro mehr Kosten als durch Steuern und Abgaben ausgeglichen werden. Beide Modelle sind aus Sicht des UBA gerechter als eine Vignette und können eine umweltfreundlichere Mobilität fördern.

Leitkonzept „Stadt und Region der kurzen Wege“

shopping area; Franz Pfluegl © fotolia.deDie Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung sieht die Erstellung eines Leitkonzepts „Stadt der kurzen Wege“ vor. Das Difu hat nun im Auftrag des UBA ein solches Konzept erarbeitet. Es enthält einen umfangreichen Katalog von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung „kurzer Wege“. Wesentliche Elemente einer Stadt und Region der kurzen Wege sind eine kompakte Siedlungsstruktur, Nutzungsmischung sowie eine attraktive Gestaltung der öffentlichen Räume.

Mit dem Rad zur Arbeit

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UBA bei der Auftaktveranstaltung „Mit dem Rad zur Arbeit“ am 25.Mai 2011 vor dem Dienstgebäude des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau2010 erhielt das UBA für sein Engagement im Radverkehr zwei Auszeichnungen:  eine als  fahrradfreundlichster Arbeitgeber und eine als fahrradaktivster Betrieb. Auch an der diesjährigen Aktion beteiligt sich das UBA, denn mit dem Rad zur Arbeit, zum Einkaufen oder in den Urlaub zu fahren, macht Spaß, hält fit, schützt Umwelt und Klima. Auch Sie können in Ihrer Region mitmachen und tolle Preise gewinnen. Zum Aktionsstart organisierte das UBA am 01.06.2011 einen externen Fahrradreparaturservice für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Dessau.

Neue Studie zur steuerlichen Behandlung von Firmenwagen

Chauffeur mit Dienstwagen; Foto: Stefan Körber © fotolia.deEine Reform der aktuellen Besteuerung von Firmenwagen könnte den Staatshaushalt deutlich entlasten und die Treibhausgasemissionen senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des FiFo-Instituts im Auftrag des BMU. Die Studie untersucht den deutschen Firmenwagenmarkt und die Besteuerung aus ökonomischer und rechtlicher Perspektive.

Mit Kindern unterwegs - ökologisch und entspannt

Titelseite der BroschüreVater Paul hat mit Kollegen eine Fahrgemeinschaft ins Büro organisiert, Lukas kommt mit dem »Laufbus« zur Schule und in den Urlaub fährt die ganze Familie mit der Bahn. Die im Rahmen eines vom UBA geförderten Projekts entwickelte Broschüre des Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigt, wie man als Familie auch ohne eigenes Auto umweltschonend und entspannt unterwegs sein kann.

Mehr Klimaschutz durch neuen Kraftstoff E10?

Mann beim Tanken; Foto: Dusan Zidar © fotolia.deDie Verwirrung um E10 ist groß. Pauschale Kritik an der Ökobilanz des neuen Sprits weist UBA-Präsident Flasbarth zurück. Denn die Nachhaltigkeitsverordnung verlangt, dass der neue Kraftstoff 35 Prozent weniger CO2 verursacht als herkömmliche Sorten. Aber: Wird das in der Praxis auch eingehalten? Diese Antwort steht noch aus. Genau wie eine umfassende Klimastrategie für den Verkehrssektor – die mehr bieten muss als 10 Prozent Bioethanol im Kraftstoff.

 

Car-Sharing – ein umweltfreundliches und zukunftsfähiges Mobilitätskonzept

v.l.n.r.: Dr. Mathias Böttger (Jury Umweltzeichen), Frank Kupfer (Umweltminister Sachsen), Dr. Harry Lehmann (Umweltbundesamt), Constanze Krampe und Patrick Schöne (teilAuto); Foto: Janine Braumann Umweltbundesamt„teilAuto“ erhielt kürzlich als drittes Car-Sharing-Unternehmen den Blauen Engel und trat der Sächsischen Umweltallianz bei. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer und Dr. Harry Lehmann, Fachbereichsleiter „Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien“ im UBA übergaben die Urkunden am 16.05.2011. Die Car-Sharing-Unternehmen „cambio“ und „einfach mobil“ schmücken sich schon länger mit dem Blauen Engel. Seit Juli 2010 können Car-Sharing-Unternehmen den „Blauen Engel - weil umweltschonende Verkehrsdienstleistung“ der Kategorie „schützt das Klima“ erhalten.

 

 

 

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