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Letzte Änderung: 19.04.2012
Das erste Schiff, das den Blauen Engel für umweltfreundliches Schiffsdesign trägt, ist die „Frisia VIII“ der AG Reederei Norden-Frisia. Denn die Reederei hat die Schadstoffeinträge dieses Schiffes in Luft und Wasser deutlich reduziert. Reedereien oder Schiffsbetreiber, die ihr Umweltengagement schon beim Design und Bau eines Schiffes umsetzen und den umfassenden Blauer Engel-Anforderungskatalog erfüllen, erlangen für ihre Schiffsneubauten dieses begehrte Umweltzeichen.
Nach fast 20 Jahren Stillstand will die EU neue Lärm-Grenzwerte für Autos und Lastwagen einführen. Das UBA ließ untersuchen, welche Lärmminderung die neuen Grenzwerte bringen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Selbst ohne Berücksichtigung von Verkehrswachstum liegt die Lärmminderung deutlich unter 2 dB(A). Dabei wäre mit schärferen Grenzwerten eine Minderung von 3 dB(A) möglich, was einer Halbierung der Verkehrsmenge entspräche.
Elektroautos emittieren keine Abgase und lärmarm sind sie nur bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h. Welche Rolle sie beim Klimaschutz spielen, hängt davon ab, wie viele Fahrzeuge überhaupt fahren, ob sie herkömmliche Autos ersetzen und wie oft sie benutzt werden. Muss zusätzlicher Strom erzeugt werden und wird er aus fossilen Brennstoffen oder aus erneuerbaren Energien erzeugt? Das Öko-Institut hat das im BMU-geförderten Forschungsprojekt „OPTUM“ untersucht.
Wie sich der Fluglärm rund um den neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg
verteilen wird und wo er wann am stärksten auftritt, kann derzeit noch nicht sicher gesagt werden. Daher werden die Flugverläufe ein Jahr lang evaluiert und der dabei entstehende Lärm gemessen. Diese Evaluierung sowie weitere Vorschläge zur Lärmminderung hatte das Umweltbundesamt Anfang Januar dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) in seiner lärmfachlichen Bewertung unterbreitet. Ziel der Bewertung ist es, die Zahl der vom Fluglärm betroffenen Menschen in der Region Berlin Brandenburg möglichst gering zu halten.

© Paul-Georg Meister
/ www.pixelio.de…geht jetzt noch einfacher mit dem online-Reiseführer „Via Deutschland“ vom Verkehrsclub Deutschland. Damit finden Sie sehenswerte Zwischenstopps auf Ihrer Reiseroute – und das in ganz Europa. Besonders originell: praktische Tipps zur Gepäckaufbewahrung und Weiterreise helfen auf der Durchreise. Und gewinnen Sie mit Ihren Tipps für München eine City Night Line-Reise nach Italien.
Seit 1. Januar 2012 dürfen in Heidenheim und Urbach nur noch Fahrzeuge mit gelber und grüner Plakette einfahren (neue Umweltzonen). Die Umweltzone Pleidelsheim ging in Pleidelsheim-Ingersheim-Freiberg auf. Viele Städte in Baden-Württemberg und Bayern lassen die rote Plakette nicht mehr zu. In Frankfurt a.M., Osnabrück und Stuttgart ist nur noch die grüne zulässig, in München ist das ab 1. Oktober 2012 der Fall. Die neue Umweltzone Ruhrgebiet vereint neue mit bestehenden Umweltzonen (Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne, Herten, Mülheim, Oberhausen und Recklinghausen). Auch in Hagen wurde zu Jahresbeginn eine Umweltzone errichtet.
Seit Januar 2012 nimmt der Luftverkehr am europäischen Emissionshandel teil. Fluggesellschaften und Firmen mit Privatjets müssen dann für jede ausgestoßene Tonne Kohlendioxid eine Emissionsberechtigung abgeben. Die Deutschland zugeordneten Airlines haben im Dezember erstmals einen Bescheid über ihre CO2-Zertifikate erhalten. Damit erfahren die Unternehmen, welche Menge an Zertifikaten ihnen für den europäischen Emissionshandel bis 2020 kostenlos zusteht.
Erwartungsgemäß bestätigte der Europäische Gerichtshof am 21.12.2011, dass auch internationale Airlines zum Emissionshandel verpflichtet sind.
Wie wirkt ein verändertes Klima - z.B. starke Stürme, Regen und Hitze - auf unsere Straßen- und Schieneninfrastruktur? Und was können wir tun, um uns darauf einzustellen? Das UBA-Themenblatt Verkehr stellt das Wissen zu Risiken des Klimawandels für den Verkehrssektor zusammen und führt mögliche Anpassungsmaßnahmen auf.
Die novellierte Wegekostenrichtlinie der EU sorgt dafür, dass Mitgliedsstaaten außer den Kosten für Bau und Unterhalt von Straßen auch Kosten für Luftverschmutzung und Lärm bei der Lkw-Maut berücksichtigen können. Die Maut kann auch tageszeitlich variabel sein, um Staus zu vermeiden. Das UBA befürwortet die Entscheidung als ersten Schritt zur notwendigen Internalisierung externer Kosten und empfiehlt, auch Unfall- und Klimakosten verursachergerecht zu berücksichtigen.
Bald können deutlich mehr Fernlinienbusse auf den Straßen des gesamten Bundesgebietes fahren. Möglich macht dies der vom BMVBS vorgelegte Entwurf zur Änderung des Personenbeförderungsgesetztes (PBefG), den das Bundeskabinett am 03.08.2011 beschlossen hat.
Das UBA begrüßt die Liberalisierung des Fernlinienbusverkehrs, fordert aber faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern ein, die auch Umweltschutzanforderungen einschließen.
Seit Wochen steigen die Benzinpreise. Gerade jetzt in der Ferienzeit ist dies besonders ärgerlich. Doch schon mit einfachen Tricks, lässt sich teurer Kraftstoff einsparen. Vor allem niedertouriges und vorausschauendes Fahren hilft. Ein optimaler Reifendruck verringert zusätzlich den Rollwiderstand. Und wenn Klimaanlage oder Heckscheibenheizung nur laufen, wenn es nötig ist, tanken Sie bereits einige Liter Benzin weniger im Jahr.
Der Indikatorenbericht des Statistischen Bundesamtes analysiert die Entwicklung der von der Bundesregierung ausgewählten Nachhaltigkeitsindikatoren und bewertet sie mit Hilfe von „Wettersymbolen“. Bei den vier verkehrsbezogenen Indikatoren gibt es keine sonnigen Aussichten: Das bedeutet, dass die gesetzten Ziele bei gleichbleibender Entwicklung deutlich verfehlt würden.
Das Rechtsgutachten prüft und beurteilt die rechtlichen Grundlagen sowie formellen und inhaltlichen Anforderungen bei der Benehmensbeteiligung des UBA zur Festlegung von Flugrouten nach §32 LuftVG. Das Gutachten behandelt nicht nur die im aktuellen Verfahren der Flugroutenfestlegung am Flughafen BER aufgeworfenen rechtlichen Fragestellungen, sondern thematisiert auch grundlegende Fragen des Verhältnisses der Routenfestlegung zur Planfeststellung.
Nicht mehr Geld ist ausschlaggebend, sondern der richtige Einsatz der vorhandenen Mittel. Wesentlich für den Erfolg aller Projekte sind auch vor allem Wissen und Können sowie funktionstüchtige institutionelle Strukturen auf allen Ebenen - lokal, regional und national. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag des UBA anhand von 16 Fallbeispielen aus aller Welt nach Wegen zum nachhaltigen Stadtverkehr in Entwicklungs- und Schwellenländern suchte.
Die UMID Ausgabe 04/2011 befasst sich u.a. mit der rechtlichen Grundlage von Umweltzonen, der 35. BImSchV , und deren Wirksamkeit. Obwohl flächendeckend noch lange nicht die „grüne“ Stufe erreicht ist, zeigt sich doch, dass die Feinstaub- und Stickstoffbelastung reduziert werden kann. Die konsequente Realisierung der Umweltzonen in Berlin führte zur Nachrüstung mit Partikelfiltern. Modellrechnungen schätzen ab, dass in Großstädten die Konzentration von PM10 um 4 bis 7 Prozent sank. Die NO2-Abnahme betrug 5 Prozent.
Die Nachrüstung von Partikelfiltern bei Dieselfahrzeugen bis 3,5 t zulässigen Gesamtgewichts wird ab 1. Januar 2012 wieder gefördert. Fahrzeughalterinnen und –halter können einen Zuschuss von 330 € vom Staat erhalten. Die Nachrüstung sichert eine günstigere Umweltplakette und ermöglicht – abhängig von Plakette und Umweltzone - häufig die Einfahrt in Umweltzonen. Das BAFA übernimmt die Abwicklung der Förderung.
Im Rahmen von TERM untersucht die EUA regelmäßig die Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt. Erstmalig berücksichtigt der Bericht in 2011 umfassende quantitative Ziele, die von der Europäischen Kommission in ihrem Fahrplan für den Verkehrssektor vorgeschlagen wurden. Im Ergebnis hält die EUA zur Zielerreichung eine grundlegende Umgestaltung des europäischen Verkehrssystems für erforderlich.
Es gibt zwei Alternativen zur Vignette: eine einheitliche Mineralölsteuer innerhalb der EU und eine fahrleistungsabhängige Pkw-Maut für das gesamte deutsche Straßennetz. Diese Modelle könnten die derzeitige Finanzierungslücke beim Erhalt der Verkehrsinfrastruktur schließen. Zurzeit verursacht der Autoverkehr in Deutschland rund 47 Milliarden Euro mehr Kosten als durch Steuern und Abgaben ausgeglichen werden. Beide Modelle sind aus Sicht des UBA gerechter als eine Vignette und können eine umweltfreundlichere Mobilität fördern.
Die Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung sieht die Erstellung eines Leitkonzepts „Stadt der kurzen Wege“ vor. Das Difu hat nun im Auftrag des UBA ein solches Konzept erarbeitet. Es enthält einen umfangreichen Katalog von Handlungsempfehlungen zur Umsetzung „kurzer Wege“. Wesentliche Elemente einer Stadt und Region der kurzen Wege sind eine kompakte Siedlungsstruktur, Nutzungsmischung sowie eine attraktive Gestaltung der öffentlichen Räume.
Eine Reform der aktuellen Besteuerung von Firmenwagen könnte den Staatshaushalt deutlich entlasten und die Treibhausgasemissionen senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des FiFo-Instituts im Auftrag des BMU. Die Studie untersucht den deutschen Firmenwagenmarkt und die Besteuerung aus ökonomischer und rechtlicher Perspektive.
Vater Paul hat mit Kollegen eine Fahrgemeinschaft ins Büro organisiert, Lukas kommt mit dem »Laufbus« zur Schule und in den Urlaub fährt die ganze Familie mit der Bahn. Die im Rahmen eines vom UBA geförderten Projekts entwickelte Broschüre des Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigt, wie man als Familie auch ohne eigenes Auto umweltschonend und entspannt unterwegs sein kann.
Der VCD nimmt jährlich über 380 gängige Pkw-Typen unter die Öko-Lupe und gibt Entscheidungshilfen für den umweltbewussten Autokauf. Dabei werden aktuelle Pkw-Modelle anhand ihrer Klimabelastung durch CO2 sowie der Belastung des Menschen und der Umwelt durch Lärm und Schadstoffe bewertet. Die aktuelle VCD-Auto-Umweltliste 2011/12 kann im Internet bestellt werden.