Mikrowelle

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Inhaltsverzeichnis

 

Unsere Tipps

  • Kaufen Sie energieeffiziente Geräte (insbesondere mit niedrigem bzw. ohne Stand-by-Verbrauch) (Blauer Engel).
  • Nutzen Sie die Mikrowelle nur zum Erwärmen kleinerer Portionen.
  • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle.
 

Gewusst wie

Sparsame Geräte: Für Mikrowellen-Geräte gibt es leider noch keine Energieverbrauchskennzeichnung. Dennoch gibt es zwischen den Geräten Unterschiede im Stromverbrauch. Insbesondere Stand-by-Funktionen wie Display mit Uhr, Licht bei geöffneter Tür etc. sind hierfür verantwortlich . Vermeiden Sie beim Kauf eines Mikrowellen-Gerätes solche Features, wenn Sie sie nicht benötigen. Sie bezahlen sonst diese zusätzlichen Funktionen später mit der Stromrechnung doppelt. Kaufen Sie Geräte mit Energiesparmodus. Der Blaue Engel für Mikrowellenkochgeräte zeichnet Geräte mit einem besonders hohen Wirkungsgrad der Mikrowellenfunktion, einem geringen Stand-by-Stromverbrauch und geringen Leckstrahlen aus. Zusätzliche Kriterien sind die Schadstofffreiheit der verwendeten Materialien, Reparaturfähigkeit und intelligente Stromsparfunktionen.

Energieeffizienter Gebrauch: Mit Mikrowellenkochgeräten können Speisen schnell und komfortabel erhitzt werden. Gerade bei kleinen Speisemengen hat die Mikrowelle deutliche Effizienzvorteile gegenüber dem elektrischen Backofen oder der Herdplatte. Umgekehrt heißt dies: Bei größeren Mengen (> 250 ml) sind Wasserkocher, Herdplatte und Backofen im Allgemeinen mit weniger Energieverbrauch verbunden.

Richtige Entsorgung: Verbraucher müssen nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz ihre alten Geräte bei kommunalen Sammelstellen abgeben. Dies ist für sie kostenlos. Manche Kommunen organisieren auch die Abholung, z.B. über die Sperrmüllabfuhr. Daneben gibt es teilweise auch Rücknahmeangebote der Hersteller und des Handels. Funktionstüchtige Geräte können Sie über Gebrauchtwarenbörsen oder -häuser einer weiteren Nutzung zuführen.

Was Sie noch tun können:

  • Mit einer Steckerleiste den Stand-by-Verbrauch „auf Null“ stellen.
  • Zum Schutz vor Leckstrahlung keine defekten Geräte benutzen: Achten Sie besonders auf intakte Türen und Türdichtungen.
  • Nicht jedes Plastikgefäß ist für die Mikrowelle geeignet: Achten Sie auf die Kennzeichnung „Geeignet für Mikrowelle“ (3 Wellenlinien). Aus gesundheitlichen Gründen ist es auch kein Fehler, ganz auf Plastikgefäße in der Mikrowelle zu verzichten.
  • Um Kinder nicht unnötig den Strahlen auszusetzen, sollten sie sich auch bei einwandfreien Geräten nicht unmittelbar vor oder neben dem Gerät aufhalten.
  • Halten Sie sich bei der Zubereitung an die bereitgestellten Gartabellen.
  • Vorsicht beim Erwärmen besonders von Säuglingsnahrung: Nahrungsmittel werden in einem Mikrowellengerät zuerst innen heiß; sogenannte "Hot Spots" können entstehen. Deshalb prüfen Sie die Wärmeverteilung im erhitzten Nahrungsmittel.
 

Hintergrund

Eine Ökobilanz-Studie des Öko-Instituts hat gezeigt, dass besonders effiziente Mikrowellengeräte in der Nutzungsphase etwa 30 bis 40 Prozent weniger Energie verbrauchen als ineffiziente Geräte. In Mikrowellen werden hochfrequente elektromagnetische Felder von mehreren Hundert Watt aufgebaut. Laut Bundesministerium für Strahlenschutz geht von intakten Geräten keine Strahlengefahr aus. Messungen zufolge treten bei allen Geräten jedoch geringfügige Leckstrahlungen auf, die aber weit unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegen. Zum Schutz vor Leckstrahlung sollten Sie gut isolierte Modelle und keinesfalls defekte Geräte verwenden.

 

Quellen

Öko-Institut (2011): PROSA Mikrowellenkochgeräte für den Hausgebrauch.

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 Mikrowellenkochgeräte