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Umweltökonomie und Umweltmanagement

Aktuelles

Letzte Änderung: 02.02.2012

Fachkräftemangel behindert energetische Gebäudesanierung

Deckblatt der Studie "Beschäftigungswirkungen sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsbedarf im Bereich der energetischen Gebäudesanierung"Mit energetischen Sanierungen ließen sich bis zum Jahr 2030 im Gebäudesektor nahezu 30 Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen. Doch derzeit wird nur etwa ein Drittel der wirtschaftlich lohnenden Energiesparpotenziale ausgeschöpft. Ein Grund: Es mangelt an qualifizierten Fachkräften. „Wir brauchen eine Ausbildungsoffensive für die energetische Gebäudesanierung.“, so UBA-Präsident Jochen Flasbarth.

Energiemanagement in Unternehmen und Organisationen

Deckblatt des Leitfadens2009 hat die Norm EN 16001 EU-weit einheitliche Kriterien für strukturierte Energiemanagementsysteme aufgestellt. Mit der Umsetzung dieser Norm können Unternehmen und Organisationen ihre Energieeffizienz verbessern und Energieeinsparpotenziale erkennen. Der neue Leitfaden des UBA und des BMU zeigt übersichtlich und praxisorientiert wie es geht und dass es sich sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Hinsicht lohnt.

Mehr Klimaschutz in der EU kostet nicht die Welt

Der letzte Eisbär; Jan Will © fotolia.deDie Klimaschutzziele der weltweit wichtigsten CO2-Emittenten reichen noch nicht aus, um die Erderwärmung auf maximal 2° Celsius zu begrenzen. Größere Anstrengungen sind jedoch nicht zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden. Eine neue UBA-Studie zeigt, dass die Einbußen im Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei weltweitem Handel mit Emissionsrechten höchstens 0,25 Prozent im Vergleich zum Referenzwert in 2020 betragen. Reduziert die EU ihre Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 30 Prozent (statt um 20 Prozent), führt dies nur zu einer marginalen Abschwächung des BIP-Wachstums.

Neu auf Englisch: Grenzsteuerausgleich – Gestaltungsmöglichkeiten und WTO-Recht

Einband des Gutachtens: Border Tax Adjustments for Additional Costs Engendered by Internal and EU Environmental Protection Measures: Implementation Options and WTO Admissibility Das 2008 veröffentlichte Gutachten des UBA zur WTO-rechtlichen Zulässigkeit des Grenzsteuerausgleichs ist jetzt auch auf Englisch erschienen. Klimaschutzinstrumente führen bei in der EU hergestellten Produkten zu Mehrkosten, die außerhalb der EU produzierte Waren nicht tragen müssen. Grenzausgleichsabgaben können diese Zusatzbelastungen ausgleichen und faire Wettbewerbsbedingungen schaffen. Ein solcher Grenzsteuerausgleich ist aus WTO-rechtlicher Sicht möglich.

Die Rolle von LULUCF und REDD+ in Emissionshandelssystemen

Eine neue Studie des Umweltbundesamtes untersucht die Rolle von Senken und Emissionen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) in bestehenden und geplanten Emissionshandelssystemen. Wichtig sind harmonisierte Vorgaben, damit die verschiedenen regionalen Emissionshandelssysteme zukünftig einen effektiven und effizienten internationalen Kohlenstoffmarkt bilden können.

Bewertung des integrierten Energie- und Klimaprogramms fällt positiv aus

SolaranlageKlimaschutz in Deutschland ist eine lohnende Investition, denn die notwendigen Investitionen sind geringer als die dadurch ausgelösten Energieeinsparungen. Das zeigt eine Studie, in der Kosten und Nutzen von ausgewählten Maßnahmen der Meseberger Beschlüsse zum Klimaschutz bis zum Jahr 2020 verglichen werden.

Beschäftigungsmotor Klimaschutz

Dachdecker arbeiten an einem Hausdach; Quelle: 123idees © www.fotolia.deMaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nützen nicht nur dem Klima, sondern auch der Beschäftigung. Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsminderungen stärken langfristig den Wirtschaftstandort Deutschland. Sie könnten - so eine aktuelle Studie - bis 2020 rund 630.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Moderate Kosten für ambitionierten Klimaschutz

Solarpark; Quelle: Thaut Images;© www.fotolia.deErnstgemeinte Klimaschutzanstrengungen würden die jährliche Weltwirtschaftsleistung in diesem Jahrhundert lediglich um etwa 1,5 Prozent verringern. Das Ziel, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, lässt sich also zu moderaten Kosten erreichen. Diese Studie zeigt, dass Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energieträger eine kostengünstige Alternative zur Nutzung der Kernenergie darstellen.

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