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Letzte Änderung: 10.08.2010
Im Workshop werden Vorgehensweise und Rahmenbedingungen des Projekts besprochen. Organisatorische Themen, wie Bildung eines Umweltteams sowie Durchführung einer Mitarbeiterinformation werden vorgestellt. Erster inhaltlicher Schritt ist die gemeinsame Erarbeitung eines Entwurfs der Umweltleitlinien nach den Vorgaben der EMAS-Verordnung. Ziel ist die Verabschiedung der Umweltleitlinien durch die Behördenleitung bis Mitte des Projekts.
Die Instrumente zur Durchführung der Bestandsaufnahme werden vorgestellt. Es handelt sich hierbei um EDV-gestützte Arbeitsmaterialien, mit deren Hilfe die Erfassung und Bewertung aller umweltrelevanten Verbrauchsdaten eines Jahres ermöglicht werden (sog. direkte Umweltaspekte). Zudem wird ein Verfahren vorgestellt, um die nicht standortbezogenen Umweltaspekte (Verkehr, Einkauf, etc.) zu erheben. Dritter Baustein ist die Vorstellung von Materialien zur Durchführung einer Überprüfung umweltrechtlicher Anforderungen.
Themen: Untersuchungsrahmen, Umweltleitlinien, Umweltprüfung mit Rechtsprüfung
Im Rahmen des Termins wird eine Begehung des Standorts vorgenommen. Der Schwerpunkt liegt bei den Bereichen Umgang mit Gefahrstoffen und Abfallwirtschaft.\nZudem werden gemeinsam mit dem Umweltteam die ersten Projektschritte wie Datenerhebung, Erstellung der Umweltleitlinien u.ä. erörtert.
Es werden Methoden und Praxisbeispiele zum Thema Mitarbeitermotivation vorgestellt. Die Berliner Energieagentur stellt praktische Maßnahmen zur Energieeinsparung in Verwaltungsgebäuden sowie Modelle des Energiecontractings vor.
Schwerpunkt des Workshops ist die Vorstellung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme durch die Projektteilnehmer. Der folgende Projektschritt ´Umweltprogramm´ wird eingeleitet. Hierzu wird das praktische Vorgehen zur Bildung von internen Arbeitsgruppen zur Erarbeitung eines konkreten Maßnahmenprogramms erläutert. Das UBA stellt praktische Maßnahmen zur Abfallvermeidung und -trennung vor. Rechtliche Rahmenbedingungen werden besprochen.
Thema: Umweltprogramm
Bis zu diesem Zeitpunkt soll die Bestandsaufnahme am Standort abgeschlossen sein.
Der Bericht (Umweltstatusbericht – Zusammenfassung von Datenerhebung und Rechtsprüfung) wird im Umweltteam vorgestellt. Anschließend werden auf Grundlage des Berichts in themenspezifischen Arbeitsgruppen (Energie, Wasser, Abfallwirtschaft, etc.) erste Ansatzpunkte für Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet. Weiteres Thema ist die Sichtung der bisher erarbeiteten Umweltmanagementdokumentation.
Thema des Workshops ist die systematische Erstellung einer Umweltmanagementdokumentation. Die Vorgehensweise zur Erarbeitung von Ablaufbeschreibungen sowie zur Benennung von Verantwortlichkeiten wird vorgestellt. Beispiele für Handbücher, Ablaufbeschreibungen und Stellenbeschreibungen werden besprochen.
Die Teilnehmer erhalten Textvorschläge, die zur Umsetzung in der Behörde geeignet sind. Bei den Terminen vor Ort werden die Inhalte besprochen und an die Gegebenheiten angepasst. Auf diesem Weg entsteht im Verlauf des Projekts ein maßgeschneidertes Umwelthandbuch mit praxiserprobten Unterlagen.
Weiteres inhaltliches Schwerpunktthema ist der Bereich ´Wasser´. Verbesserungsmaßnahmen zum Thema ´Wassersparen´ werden vorgestellt.
Thema: Umweltmanagementsystem
Das Umweltprogramm wird in den Arbeitsgruppen konkretisiert. Verantwortliche und Termine zur Umsetzung der Maßnahmen werden festgelegt.
Schwerpunkt des Termins ist die Überarbeitung der Inhalte des Umwelthandbuchs sowie die Festlegung ergänzender Unterlagen zum Handbuch.
Die Vorgehensweise zur Durchführung von sog. Internen Audits wird vorgestellt und erläutert. Hiermit wird die langfristige interne Erfolgskontrolle in Bezug auf die Umsetzung des Umweltmanagementsystems sichergestellt. Anforderungen an Auditoren, die Erstellung von Auditplänen sowie der Einsatz geeigneter Prüfungsmaterialien werden thematisiert. Zweiter Schwerpunkt ist das Beschaffungswesen. Kriterien zur umweltfreundlichen Beschaffung, Anforderungen an Lieferanten sowie die Durchführung von Lieferantenbefragung werden vorgestellt und diskutiert.
Die Außendarstellung des Umweltengagements eines Standorts erfolgt mit Hilfe der Umwelterklärung. Alle wesentlichen Schritte und Inhalte des EMAS-Projekts müssen in Form einer Broschüre dargestellt werden. Die Umwelterklärung ist die Grundlage für die Validierung durch den externen Umweltgutachter. Im Workshop wird die Vorgehensweise zur Erstellung der Umwelterklärung besprochen.
Weiteres Thema ist die Vorgehensweise zur Erstellung von Schulungsplänen im Umweltschutz. Gesetzliche geforderte Schulungen und Anforderungen an Schulungsinhalte werden besprochen.
Thema: Umweltbetriebsprüfung
Es wird eine erste interne Überprüfung (Audit) durchgeführt, um den Stand der Einführung des Umweltmanagementsystems bewerten zu können. Schwachstellen werden aufgezeigt, die bis zum Abschluß des Projekts behoben werden müssen.
Zudem wird an der Umweltmanagementdokumentation gearbeitet.
Der letzte Workshop ist thematisch nicht festgelegt und dient der Klärung offener Fragen im Hinblick auf die Validierung.
Themen: Umwelterklärung, Vorbereitung auf Validierung
Der Termin dient zur Besprechung und Behebung erkannter Schwachstellen. Zudem werden Konzept und Inhalt der Umwelterklärung besprochen. Letzte Aufgaben bis zur Validierung werden auf den Weg gebracht.