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Letzte Änderung: 23.05.2012
In diesem Jahr sind Ideen und beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft gefragt, um den Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeichen(N) zu gewinnen. Zum Mitmachen fordert der Netzwerk21Kongress auf. Er vergibt auch den Preis in den Kategorien Initiativen, Unternehmen, Kommunen, Jugend und internationale Partnerschaften. Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 19. August 2012.
Spätestens seit Rio 1992 steht bei den Kommunen eine nachhaltige, zukunftsfähige, krisenfestere Entwicklung auf der Agenda. Vielfältige Strategien, Pläne, Programme und Konzepte haben innovative Aktivitäten und unkonventionelle Pionierideen hervorgebracht. Die Broschüre „Rio+20 vor Ort“ fasst den Erfahrungsschatz für nachhaltige Verhaltensweisen und die politische Steuerung zusammen und führt Beispiele für Innovations- und Engagementpotenziale der Kommunen auf. Für Rio 2012 wird es die Broschüre auch in Englisch und Spanisch geben.
Konsultationsrunden, Verbändeanhörung im Bundeskanzleramt und Ressortabstimmungen gingen dem Beschluss des Berichtes durch das Kabinett und der Veröffentlichung voraus. Neben den Schwerpunktthemen nachhaltiges Wirtschaften, Energie/Klima und Wasser wird durchgängig die fiskalische Nachhaltigkeit betont. Bestandteil der Strategie sind die Nachhaltigkeitsindikatoren zu insgesamt 38 Zielen. Diese Indikatoren sind Management- und Steuerungsinstrumente. Sie zeigen den Grad der Zielerreichung und zugleich noch notwendigen Veränderungen.
Sozial benachteiligte Menschen leben häufiger in einer Umwelt, die krank machen kann. Sie werden in weniger attraktive Stadtteile abgedrängt, sind Lärm und Abgasen von stark befahrenen Straßen ausgesetzt. Klimawandel und soziale Polarisierung erhöhen den Druck, in diese soziale (Ungleich-)Verteilung von Umweltbelastungen und -ressourcen politisch einzugreifen. Das UBA setzt sich unter dem Begriff „Umweltgerechtigkeit“ dafür ein, dass jeder Mensch in einer gesunden Umwelt leben kann.
Ob ein Gedicht über den Klimawandel, ein Plakat, das auf die dicke Luft in der Stadt aufmerksam macht, oder ein Video-Clip über bedrohte Tierarten – UBA, Goethe Institut Moskau und das Russische Ökologische Zentrum suchen Menschen, die sich kreativ mit den Umweltproblemen von heute und morgen auseinandersetzen. Anlass ist das Deutschlandjahr in Russland. Also: Mitmachen & gewinnen!
Beim bundesweiten Kongress „Umweltgerechtigkeit und biologische Vielfalt“ im November 2011 hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Resolution vorgelegt, die ein Bündnis aus Umwelt- und Sozialverbänden anregt, um umweltbezogene soziale Benachteiligungen zu überwinden. Ein Ziel dabei ist es, mehr Grün in unterversorgte Stadtteile zu bringen. Auch Privatpersonen können die Resolution unterzeichnen.
Dass es zahlreiche Anknüpfungspunkte für verbesserte Strategien in der Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation gibt und welche das sind, haben vertiefenden Analysen mit den Daten der Repräsentativumfrage „Umweltbewusstsein in Deutschland 2010“ herausgearbeitet.
Konferenzen und andere Veranstaltungen können die Umwelt in sehr unterschiedlicher Weise belasten. Der Leitfaden, der Empfehlungen und praktische Hinweise zu den wichtigsten Handlungsfeldern bei der Organisation von Veranstaltungen enthält, soll den mit der Vorbereitung betrauten Personen als Arbeitshilfe für eine umweltgerechte Gestaltung dienen.
Kommunen, die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit ganz nach oben auf ihre Agenda setzen wollen, haben jetzt mit dem Handlungsleitfaden einen argumentativen Kompass. Der große Serviceteil, Tipps, Links, Ansprechpartnern und Checklisten zur gezielten Vertiefung in die Materie richten sich gezielt an Einsteigerkommunen. Fiktive Stories und good practices aus den Handlungsfeldern Energie, Flächenmanagement, Mobilität, aktive Bürgergesellschaft/Bürgerkommune, Bildung und Integration bieten anschaulich Vernetzungs- und Professionalisierungsangebote.