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Letzte Änderung: 04.03.2010
Inwieweit schädigen Stickstoffeinträge im Zusammenspiel mit dem Klimawandel die Wälder? Eine neue Modellkombination, dargestellt in vier Teilberichten eines Forschungsprojektes im Auftrag des UBA, ermöglicht die Prognose der Veränderung von Bodeneigenschaften, Stoffflüssen und der Biodiversität bis 2050. Zwischenergebnisse des Projektes wurden 2009 auf einem Experten-Workshop im UBA diskutiert.
Der 21. Workshop des Arbeitskreises "Umweltinformationssysteme" des Fachausschusses "Informatik im Umweltschutz" vom 4. – 5. Juni 2009 in Hof befasste sich mit integrativen Ansätzen zum Datenmanagement im Umweltbereich. Im Mittelpunkt der Präsentationen standen Fachanwendungen zum Thema Umweltbeobachtung, die Datenangebote über nutzerfreundliche Web-Applikationen bereitstellen.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 zum „Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt” erklärt, um den Verlust biologischer Vielfalt zu stoppen, Erfolge beim Schutz zu verdeutlichen und um Bewusstsein zu schaffen, dass das Wohl des Menschen von biologischer Vielfalt abhängt.
In Buenos Aires, Argentinien, fand vom 18. bis 23.10.2009 der 13. Weltforstkongress statt. Mehr als 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 160 Ländern diskutierten unter anderem die Themen Wald und Klimawandel, Wald und biologische Vielfalt sowie Zertifizierung. UBA-Präsident Jochen Flasbarth stellte in seiner Funktion als Präsident der 9. Konferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt in seiner Eröffnungsrede die wichtige Verknüpfung zwischen biologischer Vielfalt, nachhaltigem Waldmanagement und Klimaschutz heraus.
Das Umweltbundesamt bietet Ihnen einen neuen Service an: Ein interaktiver und benutzerorientierter Kartendienst zeigt Ihnen die flächenhafte Verteilung der Luftschadstoffe Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid und Ozon in Deutschland.
Vom Arbeitskreis Umweltmonitoring der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde unter Mitwirkung von Mitarbeitern des Umweltbundesamtes ein Positionspapier erarbeitet, das wichtige Aspekte bei der Planung, Durchführung und Auswertung von stoffbezogenen Umweltmonitoring-Programmen - zum Beispiel für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie - vorstellt. Die diskutierten Punkte werden durch zahlreiche Beispiele illustriert.
Vom 23. bis 24.09.2010 findet in Essen die 4. Umweltbeobachtungskonferenz statt. Organisatoren sind das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Umweltbeobachtungs- und -bilanzrat für Europa (EOBC). Im Fokus steht das Thema Monitoring im Bereich Umwelt und Biodiversität.
Der Bericht „Daten zur Umwelt” erscheint in 4-jährigem Abstand. Er bilanziert die Entwicklung des Umweltzustandes in Deutschland, zeigt umweltpolitische Erfolge und weist auf verbleibenden Handlungsbedarf hin.
Am 15. November 2009 haben sich Delegierte aus 194 Vertragsstaaten des UN-Abkommens zum Schutz der biologischen Vielfalt im kanadischen Montreal auf einen Text für ein internationales Abkommen gegen Biopiraterie verständigt. Gewinne aus der Nutzung genetischer Ressourcen sollen zukünftig fairer verteilt werden. Das käme beispielsweise Entwicklungsländern zu Gute, deren Pflanzen in Industrieländern zu Medikamenten verarbeitet werden – ein wirtschaftlicher Anreiz zum Schutz der biologischen Vielfalt.
2008 wurde in Bern die 3. Umweltbeobachtungskonferenz unter der Koordination des Bundesamtes für Umwelt Schweiz (BAFU) zusammen mit dem Informations- und Koordinierungsorgan Umweltbeobachtung Schweiz (IKUB), der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (scnat) und dem Umweltbeobachtungs- und -bilanzrat für Europa (EOBC) durchgeführt. Diskutiert wurde der Stand von Umweltbilanzen. 17 Hinweise für Politik und Naturwissenschaft wurden zusammengetragen.
Biosphärenreservate dienen dem Schutz, der Pflege, nachhaltigen Entwicklung, Umweltbildung, Forschung sowie der Umweltbeobachtung. Durch die Umweltbeobachtung werden positive wie negative Veränderungen dokumentiert, deren Daten interpretiert und bewertet sowie geeignete Erhaltungs- oder Verbesserungsmaßnahmen aufgezeigt. Die Idee zur Erstellung eines Integrierten Umweltbericht Rhön entstand im Ergebnis eines Forschungsprojektes des Umweltbundesamtes zur ökosystemaren Umweltbeobachtung im Biosphärenreservat Rhön.