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Biodiversität/Umweltbeobachtung

Aktuelles

Letzte Änderung: 03.02.2012

Umweltprobenbanken rüsten sich für die Zukunft – Konferenzbericht erschienen

Labor Umweltprobenbank; Foto Quelle: UmweltbundesamtDie in Umweltprobenbanken gesammelten Proben wie Vogeleier oder Fischlebern helfen, die Belastung der Umwelt mit problematischen Stoffen langfristig zu beobachten. Sie sind deshalb ein wichtiger Baustein, um den Erfolg der EU-Chemikalienpolitik REACH zu überprüfen. Wie genau die 16 europäischen Umweltprobenbanken dazu beitragen können, diskutierten Fachleute im Juni 2010 auf einer Konferenz in Berlin. Nun ist der Konferenzbericht erschienen.

Atlas der Boden- Biodiversität

Verschiedene Milbenarten; © JRC – Atlas zur Boden-BiodiversitätDas Joint Research Center (JRC), die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission, stellt im  Europäischen Atlas der Boden-Biodiversität erstaunliche Bodenorganismen und deren Funktionen im Boden zusammen.  

Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Poster Gewässertyp des JahresDie Bundesregierung verabschiedete im Januar 2011 das Bundesprogramm Biologische Vielfalt zur Förderung von Maßnahmen zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die geförderten Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren.

Dialogforum landwirtschaftliche Landnutzung, Stoffflüsse und Biodiversität

UBA-Präsident Jochen Flasbarth; Quelle: © Stallmann - UmweltbundesamtDie hohen Einträge von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in die Umwelt bedrohen viele naturnahe Ökosysteme dauerhaft in ihrer Existenz. Die Begrenzung dieser landwirtschaftlichen Stoffflüsse ist somit ein entscheidender Schritt zum Schutz unserer biologischen Vielfalt. Am 21. und 22. Juni 2010 veranstaltete das UBA deshalb ein zweitägiges Dialogforum, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren Lösungsansätze zu diskutieren. Sowohl in den Betrieben, als auch auf Ebene der rechtlichen Rahmenbedingungen zeigten sich große Verbesserungspotentiale.  Die Dokumentation der Ergebnisse liegt nun vor.

UN Dekade der biologischen Vielfalt

Die Vereinten Nationen erklärten die Jahre 2011 bis 2020 zur UN Dekade der biologischen Vielfalt, die alle Akteure weltweit aufruft, die auf der 10. Konferenz der Teilnehmerstaaten der Konvention zur Biologischen Vielfalt (COP 10 der CBD) in Nagoya (Japan) verabschiedete weitreichende Strategie zum Schutz der Biodiversität umzusetzen. Das übergeordnete, globale Ziel heißt, durch effektive und dringliche Maßnahmen bis 2020 den weltweiten Biodiversitätsverlust aufzuhalten.

Ergebnisse der 10. Vertragsstaatenkonferenz zur CBD

Die in Nagoya  beschlossene Strategie zur biologischen Vielfalt stellt klar, dass die Umweltbelastungen weiter reduziert werden müssen, um die Biodiversität wirksam zu schützen. Der neue Indikatorbericht zur nationalen Biodiversitätsstrategie zeigt, dass auch Deutschland z.B.im Gewässerschutz, beim  Flächenverbrauch und bei den landwirtschaftlichen Stoffeinträgen noch weitere Anstrengungen machen muss.

Biologische Vielfalt braucht Umweltschutz

Umschlag des Themenheftes Durch Umweltschutz die biologische Vielfalt erhaltenDer weltweite Verlust der biologischen Vielfalt kann nicht durch isolierte Aktivitäten einzelner Gruppen oder Staaten aufgehalten werden - vielmehr bedarf es allseitiger gemeinsamer Anstrengungen. Die Grundlage dafür bildet die am 22. Mai 1992 verabschiedete internationale Konvention zur biologischen Vielfalt (CBD). Wie Umweltschutz zum Schutz der biologischen Vielfalt beiträgt,  fasst eine neue UBA-Themenseite zusammen.