Forschungsvorhaben

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Forschungsvorhaben liefern wichtige Erkenntnisse für umweltfreundliche Beschaffung
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Übersicht über Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum Thema umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Inhaltsverzeichnis

 

Forschungsvorhaben "Wissenschaftliche Begleitung der Prozesse zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung"

Von 2013 bis 2016 führten das IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) und Öko-Institut e.V. das Forschungsvorhaben "Wissenschaftliche Begleitung der Prozesse zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung" (FKZ 3713 95 321) im Auftrag des Umweltbundesamtes durch.

Veröffentlichungen:

 

Forschungsvorhaben "Stärkung der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung"

Die Berliner Energieagentur GmbH führte von Oktober 2011 bis März 2015 im Auftrag des Umweltbundesamtes das Forschungsvorhaben "Stärkung der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung" (FKZ 3711 95 303) durch.

Veröffentlichungen: 

 

 

Forschungsvorhaben „Weiterentwicklung der Umweltfreundlichen Beschaffung"

Das Forschungsvorhaben „Weiterentwicklung der Umweltfreundlichen Beschaffung unter Bezugnahme auf den EU-Aktionsplan für Nachhaltigkeit in Konsum- und Produktion und eine nachhaltige Industriepolitik (SCP/SIP-Aktionsplan) und die EU-Mitteilung zum umweltorientierten öffentlichen Beschaffungswesen" (FKZ 3709 95 301) wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und vom Öko-Institut e.V. im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt. Es endete im Oktober 2012.

Veröffentlichungen:

  • Regelungen der Bundesländer auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Beschaffung (aktualisierte Veröffentlichung 2014)
  • Rechtsgutachten - Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung (aktualisierte Veröffentlichung 2014 und 2017)

Weiterhin wurden folgende (der insgesamt sechs) Schulungsskripte zur umweltfreundlichen Beschaffung im Rahmen des Forschungsvorhabens aktualisiert:

 

Forschungsvorhaben „Innovationspotentiale der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung“

Das Forschungsvorhaben (FKZ 3708 95 302) wurde von Adelphi Research und der Freien Universität Berlin - Forschungsstelle für Umweltpolitik im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt.

 

Forschungsvorhaben „Analyse des öffentlichen Beschaffungswesens in Deutschland am Beispiel der Bundesebene und Maßnahmen zu seiner noch umweltfreundlicheren Ausrichtung“

Umweltfreundliche Beschaffung gewinnt in öffentlichen Einrichtungen zunehmend an Bedeutung. Dennoch bestehen vielfach noch Unsicherheiten bei der praktischen Umsetzung. Hier setzt das vom Umweltbundesamt geförderte Forschungsvorhaben an.

Im Rahmen des Vorhabens "Analyse des öffentlichen Beschaffungswesens in Deutschland am Beispiel der Bundesebene und Maßnahmen zu seiner noch umweltfreundlicheren Ausrichtung" (FKZ 3707 95 303) wurden vom Öko-Institut e.V. und von der Technischen Universität Dresden Schulungsmaterialien erarbeitet. Diese gliedern sich in sechs Teile mit folgenden Informationen:

  • Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung (2010; aktualisierte Veröffentlichung 2012, 2015 und 2016),
  • Rechtliche Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung (2010; aktualisierte Veröffentlichung 2012, 2015 und 2016),
  • Einführung in die Verwendung von Produktkriterien aus Umweltzeichen (2010; aktualisierte Veröffentlichung 2015),
  • Strategische Marktbeobachtung und -analyse (2010; aktualisierte Veröffentlichung 2015 und 2016),
  • Einführung in die Berechnung von Lebenszykluskosten und deren Nutzung im Beschaffungsprozess (2010; aktualisierte Veröffentlichung 2012) und
  • Hemmnisanalyse für eine umweltfreundliche Beschaffung mittels Selbstevaluations-Tool (2010).

Außerdem wurden in einer bedeutenden Beschaffungsstelle des Bundes mittels eines Selbstevaluations-Tools beispielhaft praxisübliche Hemmnisse sowie Strategien zu deren Überwindung aufgezeigt.

 

McKinsey-Studie „Potenziale der öffentlichen Beschaffung für ökologische Industriepolitik und Klimaschutz" (2008)

Die Studie des Beratungsunternehmens McKinsey & Company Inc. wurde im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) erarbeitet.

Bund, Länder und Kommunen verfügen mit jährlichen Ausgaben für die Beschaffung in Höhe von insgesamt rund 260 Milliarden Euro über ein enormes Marktpotenzial. Davon haben über 50 Milliarden Euro unmittelbare Relevanz für „grüne” Zukunftsmärkte. In der Studie wurde erstmals ermittelt, wie eine klimafreundliche Beschaffung Kosten senken und neue Märkte für umweltfreundliche Produkte erschließen kann.

Vor dem Hintergrund der McKinsey-Studie soll auf der Bundesebene sowie in einem Dialog mit Ländern und Kommunen darüber beraten werden, wie die vorgeschlagenen Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden können. Das BMU strebt eine Allianz für nachhaltige Beschaffung an, in der Kommunen, Länder und der Bund ihre Kräfte bündeln. Eine solche Allianz könnte neuen, umweltfreundlichen Technologien zum Durchbruch verhelfen.

 

Forschungsvorhaben "Nationale Umsetzung der neuen EU-Beschaffungs-Richtlinien"

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat Öko-Institut e.V. das Forschungsvorhaben „Nationale Umsetzung der neuen EU-Beschaffungs-Richtlinien” (FKZ 206 95 300) durchgeführt.
Das Vorhaben umfasste:

  • die Schätzung des Beschaffungsvolumens in Deutschland,
  • die Ermittlung der Umweltentlastungspotenziale, eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und die Erstellung von Musterausschreibungen für die Produktgruppen Arbeitsplatz-Computer, Multifunktionsgeräte, Bewässerungssysteme im Landschaftsbau sowie Gebäude- und Glasreinigungsmittel,
  • die Entwicklung eines LCC-Tools zum Vergleich der Lebenszykluskosten verschiedener Beschaffungsvarianten und
  • die Erstellung eines Rechtsgutachtens, das die Möglichkeiten zur Einbeziehung von Umweltaspekten in das Vergabeverfahren umfassend aufzeigt.

Die wesentlichen Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind in der Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung – ökologische und wirtschaftliche Potenziale rechtlich zulässig nutzen” zusammengefasst.

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