Fachgespräche

Von der Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie sind eine Reihe von Akteuren und Interessensgruppen betroffen. Das Umweltbundesamt organisert in unregelmäßigen Abständen Fachgespräche, die einem Austausch zu übergeordneten oder produktgruppenspezifischen Fragestellungen dienen.

Das Umweltbundesamt hatte bis Mitte 2008 die Ökopol GmbH in einem Forschungsprojekt beauftragt, den Aufbau eines Netzwerkes zwischen den beteiligten Akteuren und interessierten Kreisen in Deutschland zu unterstützen und diesem Netzwerk den Zugang zu relevanten Informationen zu erleichtern. In diesem Kontext fanden drei Fachgespräche statt:

  • Fachgespräch am 25. April 2007 zum ersten Austausch von Erfahrungen zur EbP-RL und Identifikation von Themen für das Netzwerk.
  • Fachgespräch am 11. Oktober 2007 zu den Fragen „Sollten sich die Durchführungsmaßnahmen an vorgegebenen Techniken oder eher an Anwendungen anlehnen?” und „Wie können die Durchführungsmaßnahmen der EbP-RL und weitere produktpolitische Instrumente wie Umweltkennzeichnung oder Anforderungen einer umweltorientierten (öffentlichen) Beschaffung zusammenspielen?
  • Fachgespräch am 4. März 2008 zur Aktualisierung und Ausweitung der Pflichtkennzeichnung der Energieeffizienz

In einem von Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH sowie Ökopol GmbH durchgeführten Folgeprojekt fand die Fortsetzung von Fachgesprächen statt, die einem übergeordneten thematischen Austausch dienten.

Alle Informationen zu den Fachgesprächen und Präsentationen können bei der Ökopol GmbH nachgelesen werden.

Zur Vorbereitung einer Durchführungsmaßnahme lädt die EU-Kommission zum so genannten Konsultationsforum ein, in dem die Mitgliedsstaaten und betroffene Gruppen ihre Meinung zum Vorschlag der Kommission äußern können. Die deutsche Delegation erarbeitet im Vorfeld eine Position, die zwischen den beiden beteiligten Bundesbehörden Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und Umweltbundesamt sowie der Deutschen Energieagentur abgestimmt wird. Zur Erstellung dieser Position lädt die BAM im Vorfeld zu einer Anhörung der Interessensgruppen in Deutschland in Form eines fachlichen Austausches (Beraterkreis) ein. Die Teilnehmenden des Beraterkreises setzen sich zusammen aus Industrie-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden, Unternehmen, Normungsgremien, unabhängigen Organisationen sowie den beteiligten Behörden und Ministerien.