Untersuchung zur Verbrennung nanomaterialhaltiger Abfälle

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Die Emissionen bei der Verbrennung von nanomaterialhaltigen Abfällen enhalten kaum Nanopartikel
Quelle: Heiko Küverling / Fotolia.com

An realen Anlagen zur Siedlungsabfallverbrennung und Klärschlammverbrennung wurden Untersuchungen zur Emission von Nanomaterialien durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass keine erhöhten Konzentrationen an Nanomaterialien im Abgas bei der Verbrennung von nanomaterialhaltigen Abfällen in Anlagen mit Abgasreinigungssystemen nach dem Stand der Technik zu erwarten sind.

Derzeit ist eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, die so genannte synthetische Nanomaterialien enthalten. In den kommenden Jahren ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen, wodurch auch vermehrt Abfälle mit einem erhöhten Anteil an Nanomaterialien anfallen werden. Es ist jedoch nur wenig darüber bekannt, ob und wieviel Nanopartikel bei der Verbrennung von Abfällen in die Umwelt gelangen. Deshalb hat ein  Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes untersucht, ob bei der Verbrennung Umweltauswirkungen nanomaterialhaltiger Abfälle Nanopartikel emittiert werden. Die Untersuchungen im Technikumsmaßstab und an zwei großtechnischen Anlagen zeigten, dass die Nanopartikel weitaus überwiegenden Teil in den festen Rückständen, z.B. Rostasche aufkonzentriert werden. Dagegen ergaben die Emissionsmessungen im Abgas vernachlässigbar geringe Konzentrationswerte und zeigten, dass es nicht zu einer erhöhten luftseitigen Emission von Nanopartikelnbei der Verbrennung nanomaterialhaltiger  Abfälle in Anlagen mit Abgasreinigungssystemen nach dem Stand der Technik kommt.