SPIN

 „Private profits – public benefits”: das Motto des EU-finanzierten Projektes bringt es auf den Punkt. SPIN (sustainable production through innovation in small and medium sized enterprises) soll einen Beitrag dazu leisten, den transnationalen Einsatz von Umwelttechnikinnovationen insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu befördern und damit einerseits die Anbieterfirma zu unterstützen und andererseits den Umweltschutz in den Zielunternehmen zu verbessern. Nachhaltigkeit also in zweierlei Hinsicht: ökonomisch und ökologisch.

Die Projektstruktur, auf deren Basis SPIN aufbaut, wurde von dem Strategie- und Projektentwickler Baltic21 erarbeitet, welcher sich mit seinem Engagement im Ostseeraum als regionaler Multiplikator der globalen Agenda 21 versteht. Das SPIN-Projekt wurde in der ersten Runde (1st call) des Baltic Sea Region Programme 2007-2013 bewilligt und ist mit einem Budget von 3 Millionen € ausgestattet. Start des Projektes war im Februar 2009, die Laufzeit beträgt 3 Jahre (bis Januar 2012).

Die Leitung des Projektes ist  am Umweltbundesamt angesiedelt. Zusammen mit den Partnerorganisationen in Dänemark, Schweden, Polen, Litauen, Estland und Finnland werden Innovationen in der Umwelttechnik dokumentiert und in eine Datenbank eingepflegt, die über die SPIN-Projektwebsite frei zugänglich ist. 25 dieser Innovationen werden als „highlights” u.a. durch die Organisation von transnationalen Innovations- und Industrie-Workshops besonders gefördert.

Schwerpunkte der Projektarbeit liegen auf Material- und Energieeffizienz, insbesondere im Bereich nachhaltiges Bauen und Kältetechnik.

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Schlagworte:
 Internationaler Umweltschutz  Antarktis  SPIN