Luftqualität 2014: Stickstoffdioxid wird Schadstoff Nummer eins

Über verschneiten Dächern qualmen etliche Schornsteine zum Vergrößern anklicken
Die Luft kann besonders im Winter mit Feinstaub aus Kaminen und Öfen verunreinigt werden.
Quelle: Grzegorz Polak / Fotolia.com

Holzheizungen verursachen örtlich mehr Feinstaub als der Straßenverkehr

Die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon gefährdeten auch 2014 die Gesundheit der Menschen in Deutschland. Das belegen vorläufige Auswertungen des Umweltbundesamtes (UBA) von über 500 Messstationen. Besonders kritisch: Stickstoffdioxid, das vor allem aus KFZ-Abgasen stammt, entwickelt sich zum Schadstoff Nummer eins – erneut lagen an mehr als der Hälfte der Messstationen an stark befahrenen Straßen die Jahresmittelwerte über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm (µg) pro Kubikmeter (m3). Beim Feinstaub zählt 2014 zu den Jahren mit den niedrigsten Werten. UBA- Präsidentin Maria Krautzberger sieht trotzdem keinen Grund zur Entwarnung: „Trotz niedriger Feinstaub-Werte bleibt das Gesundheitsrisiko bestehen. Denn für Feinstaub gibt es keine Wirkungsschwelle – Gesundheitsschäden treten auch bei geringen Feinstaubkonzentrationen auf. Das hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wiederholt festgestellt.“

Quelle: Umweltbundesamt

Luftqualität 2014: Auswertung der Feinstaubwerte

Luftqualität 2014 - vorläufige Auswertung (Januar 2015)

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  1. Prozentualer Anteil der Messsationen mit Überschreitung des Grenzwertes
  2. Mittlere Anzahl von PM10-Überschreitungstagen (Tagemittelwerte > 50 mikrog/m3)
  3. Entwicklung der PM10-Jahresmittelwerte
  4. Entwicklung der NO2-Jahresmittelwerte
  5. Überschreitung des Grenzwertes für das NO2-Jahresmittel
  6. Ozonmessstationen mit Überschreitung bzw. Einhaltung des Zielwertes
  7. Überschreitung des Ozon-Alarmschwellenwertes von 240 mikrog/m3
  8. PM10-Emissionen in Deutschland
  9. Emissionsgrenzwerte für Staub nach der 1. BIMSchV
  10. Überschreitung der Feinstaubwerte PM10 im Jahr 2014
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Schlagworte:
 Luftqualität  Stickstoffdioxid  Feinstaub  Luftdaten 2014