KUR: Klimaanpassung in urbanen Räumen

  • Das Projekt Banner sichtbar zur Straße hin auf der Kieler Woche 2017. Fußgänger laufen auf dem Gehweg. Auf dem Banner sind zwei Zeichnungen von Häusern mit Gesichtern zu sehen. Der Projekttext steht in einer gelben Textbox mit der Überschrift: Wie bereiten wir uns auf den Klimawandel vor.
    KUR Banner, Layout: Gregor Hinz
  • Projektposter zeigt grafisch welche Klimaveränderungen auf Kiel zukommen in einer gelben Textbox: Ein Regentropfen für stärkere Niederschläge, eine Welle für größere Sturmfluten, ein Thermometer in Rot für höhere Temperaturen und darunter die drei passenden Klimaanpassungsstrategien in Form von Häuserzeichnungen mit Gesichter und Füssen dran.
    KUR Poster, Layout: Gregor Hinz
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Ziel des Projekts
Im Rahmen des Projekts KUR: Klimaanpassung in urbanen Räumen wird ein Bildungsmodul zu Klimaanpassung in urbanen Räumen entwickelt und durchzuführt. Exemplarisch werden dazu drei Quartiere der Stadt Kiel betrachtet, das Bildungsmodul wird danach übertragbar sein.

Idee: Bildung als Teil von Klimaanpassung
Klimaanpassung ist häufig strukturell greifbar und daher gebauter, technischer oder planerischer Art. So können wir beispielsweise Wasser durch Schutzvorkehrungen aus einem definierten Raum halten. Klimaanpassung ist aber auch sozialer Art und betrifft Bildung, Informationen für und Verhalten von Menschen. Zur Bildung als Klimaanpassung zählen beispielsweise die Nutzung von Lernplattformen, von lokalem Wissen, oder partizipatorischem Lernen, um mit einem veränderten Klima umzugehen.

Erwartete Ergebnisse
Das Projekt möchte:
- SchülerInnen und BürgerInnen für das Thema Klimaanpassung sensibilisieren,
- Ideen für Klimaanpassungsmaßnahmen für die Stadt Kiel partizipativ generieren, und
- Materialien entwickeln, die in weiteren Lernumgebungen und in anderen Städten zur Entwicklung von Klimaanpassungsmaßnahmen genutzt werden können.

Unsere Leitlinien
KUR betrachtet Klimaanpassung:
- als Gemeinschaftsaufgabe,
- mehr pro-als reaktiv,
- als Bildungsinhalt per se, sowie
- als lösungsorientierten, sozialen Prozess

Bisherige Erfolge der Maßnahme

Erfolgt eine systematische Evaluation der Maßnahme? Ja

Zusätzliche Nutzen über die Anpassung an den Klimawandel hinaus

Lebensqualität / soziale Ziele: z.B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich und sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Wie wurde die Maßnahme umgesetzt?

Hauptverantwortliche Institution (Maßnahmenträger)Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Geographisches Institut
https://www.geographiedidaktik.uni-kiel.de/de
Welches Steuerungsinstrument ist Bestandteil der Maßnahme?Freiwillige Vereinbarung, Kooperation, Informationsbereitstellung und Sensibilisierung, Umweltbeobachtung und Erforschung von Folgen des Klimawandels
Finanzierung Bund

Quantitative Befragung und Q-Methode

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