Geändertes Fahrzeugkonzept der Feuerwehr

  • Seitenaufnahme eines Feuerwehrautos aus Wuppertal
    Feuerwehr Wuppertal - Geändertes Fahrzeugkonzept der Feuerwehr
  • Seitenaufnahme eines Feuerwehrautos aus Wuppertal
    Feuerwehr Wuppertal - Geändertes Fahrzeugkonzept der Feuerwehr
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Die Feuerwehr Wuppertal hat sich - aufgrund der geänderten klimatischen Bedingen - dazu entschieden, spezielle Fahrzeuge vorzuhalten. Ziel ist Sicherstellung der Einsatzbereitschaft bei extremen Wetterlagen. Gerätewagen GW Wasser/Sturm: In den letzten Jahren kam es immer wieder zu plötzlichem lokal begrenzten Starkregen mit Überschwemmungen und kleineren Schlammlawinen. Ebenso kam es in der jüngeren Vergangenheit häufig zu starken Stürmen oder Orkanen mit vielen Baum – Gebäude - oder Personenschäden. Die letzten beiden Winter 2009/2010 sowie 2010/2011 waren ungewöhnlich kalt und schneereich. Rettungsmittel wie Notarzt- oder Rettungswagen konnten aufgrund des Schnees nicht direkt bis zu den Einsatzstellen vorfahren. Daher wurde im Fahrzeugkonzept festgelegt, dass die Feuerwehr Wuppertal Spezialfahrzeuge für diese Extremwetterlagen vorhalten werde. Es wurde entschieden, dass 2 Gerätewagen „GW Wasser/Sturm“ bereit gestellt werden. Zwei guterhaltene Altfahrzeuge mit Allradantrieb (Unimog Fahrgestelle) wurden umgebaut und umgerüstet. Diese Gerätewagen verfügen nun über ein Stromaggregat, sie wurden u.a. mit zusätzlichen Kettensägen und leistungsstarken Tauchpumpen bestückt. Bei Unwettereinsätzen geht die Feuerwehr Wuppertal erfahrungsgemäß davon aus, dass mehrere Einsatzstellen räumlich nahe beieinander liegen. Die Einsatzkräfte in diesen Einsatzbereichen können dann zentral mit zusätzlichen Geräten dieser Gerätewagen Wasser/Sturm versorgt werden. Ergänzend wurde bei der Berufsfeuerwehr ein Abrollbehälter Logistik angeschafft, auf dem u.a. Sandsäcke gegen Wassereinbrüche sowie sonstiges Abstützmaterial verlastet ist. Bei starkem Schneefall insbesondere in den Randgebieten Wuppertals, wo zu befürchten ist, dass Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge die Notfallpatienten nicht direkt erreichen können, wurden allradgetriebene Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr zusätzlich mit Schleifkorbtragen ausgestattet, um so die Notfallpatienten zum Rettungswagen zu transportieren.

Wie wurde die Maßnahme umgesetzt?

Hauptverantwortliche Institution (Maßnahmenträger)Feuerwehr Wuppertal
http://www.ff-wuppertal.de
Kooperationspartner

entfällt

Steuerungsinstrumente

Welches Steuerungsinstrument ist Bestandteil der Maßnahme?Kein Instrument (Maßnahme beinhaltet keine Steuerungsinstrumente), Sonstige

Erfolg und Nutzen

Erfolgt eine systematische Evaluation der Maßnahme?Nein
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