Allergiemonitoring

Hintergrund und Ziele

Unter den mit dem Klimawandel assoziierten nicht übertragbaren Erkrankungen kommt allergischen Erkrankungen eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen des bundesweiten Gesundheitsmonitorings eröffnen periodisch wiederkehrende bevölkerungsrepräsentative Untersuchungssurveys die Möglichkeit von Zeitreihenuntersuchungen zur Prävalenz allergischer Erkrankungen und Sensibilisierungen bei Erwachsenen in Deutschland.

Ziele:

Ziel des Allergiemonitorings in Deutschland im Rahmen des bundesweiten kontinuierlichen Gesundheitsmonitorings ist die Untersuchung der zeitlichen Entwicklung allergischer Erkrankungen und Sensibilisierungen bei Erwachsenen.

Laufzeit

bis

Untersuchungsregion/-raum

Land
  • Deutschland

Schritt 2a: Risiken erkennen und bewerten (Klimafolgen/-wirkungen)

Analyseansatz 

Folge des Klimawandels ist u.a. die weitere Verbreitung von allergenen Pflanzen in heute für sie ungünstige Gebiete.

Schritt 3: Maßnahmen entwickeln und vergleichen

Maßnahmen und/oder Strategien 

Das Allergiemonitoring organisiert ein bundesweites Netzwerk von Beobachtungspraxen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte, die das Allergiegeschehen beobachten und dazu Daten erheben. Die Daten werden in einer Allergie-Datenbank gespeichert und unterstützen anlassbezogene epidemiologische Forschung sowie die Vorbereitung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

Als zentrale Informationsplattform im Internet bietet das Allergieportal aktuelle, unabhängige und wissenschaftlich gesicherte Informationen rund um das Thema Allergien. Betroffene und interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher können sich detailliert über zahlreiche für Allergikerinnen und Allergiker relevante Lebensbereiche informieren und finden neben einem umfangreichen Serviceangebot hilfreiche Tipps zum Umgang mit Allergien im Alltag.

Schritt 5: Monitoring und Evaluation

Ansatz, Ziel und Ergebnisse von Monitoring und/oder Evaluation 

Klimaanpassung steht nicht im Vordergrund: Der Aktionsplan gegen Allergien soll mehr Sicherheit und Lebensqualität für Allergikerinnen und Allergiker im Alltag schaffen und der Zunahme von Allergien begegnen.

Wer war oder ist beteiligt?

Förderung / Finanzierung 

Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

Projektleitung 

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Allergie-Monitoring, Dienststelle Berlin-Mitte

Beteiligte/Partner 

Ein Fachbeirat Allergien wurde vom BVL zur wissenschaftlichen Unterstützung der Betreuung des Allergieportals einberufen. Er umfasst folgende Mitglieder:

- aid-Infodienst Verbraucherschutz Ernährung Landwirtschaft;

- Allergie-Zentrum Charité;

- Bundesinstitut für Risikobewertung;

- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz;

- Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.;

- Deutsche Gesellschaft für Ernährung;

- Informationsverbund Dermatologischer Kliniken;

- Verbraucherzentrale Bundesverband;

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Handlungsfelder:
 Menschliche Gesundheit