CO2-Emissionen pro Kilowattstunde Strom sinken

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Mehr erneuerbare Energien im Strommix lassen den CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde Strom sinken.
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Der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde in Deutschland verbrauchten Stroms sank in den vergangenen Jahren – unter anderem durch einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien am Strommix. Verursachte eine Kilowattstunde Strom im Jahr 2014 noch durchschnittlich 564 Gramm CO2, geht das UBA auf der Grundlage vorläufiger Daten für 2015 von 534 Gramm aus. Schätzungen für 2016 prognostizieren 527 Gramm.

Ursachen für den Rückgang sind

  • der gestiegene Anteil der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung,
  • der gestiegene Anteil Erdgas, welches einen niedrigeren Kohlendioxidemissionsfaktor als Kohle aufweist und
  • bessere elektrische Wirkungsgrade neu ans Netz gegangener Kraftwerke.

Trotz dieser positiven Bilanz muss Deutschland seinen Stromverbrauch insgesamt reduzieren, um seine Klimaziele zu erreichen.

Das UBA errechnet und veröffentlicht jährlich den „Spezifischen CO2-Emissionsfaktor im deutschen Strommix“.