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Abfall | Ressourcen

Die Nutzung von Ressourcen ist eine wesentliche Grundlage für unser Leben. Das weltweite Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verstärkt den Druck auf die natürlichen Ressourcen wie Rohstoffe, Flächen und die biologische Vielfalt. Deshalb wird ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen zu einer Schlüsselkompetenz zukunftsfähiger Gesellschaften.

Das Umweltbundesamt verfolgt das zentrale Ziel, die Ressourceninanspruchnahme und die damit verbundenen Umweltwirkungen insgesamt und über die gesamte Wertschöpfungskette zu verringern. Die Vermeidung von Abfällen sowie der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe und die energetische Verwertung von Abfällen kann dabei ebenso einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wie ressourcenschonende Produktionsprozesse, Produkte und Nutzungskonzepte.

Die schonende und effiziente Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen ist nicht nur in hohem Maße eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche und soziale Herausforderung. Damit ist Ressourcenschonung und Ressourcenpolitik ein ressortübergreifendes Handlungsfeld, welches vielfältige Strategien und Akteure vernetzt. Dafür gilt es, einen sorgfältig zusammengestellten „Policy Mix“ mit passgenauen Instrumenten zu wählen. Hier setzt das Umweltbundesamt an. Wir erarbeiten Konzepte für die Verankerung des Ressourcenschutzes in der Umweltpolitik entlang der gesamten Wertschöpfungskette – angefangen beim Rohstoffabbau über die Produktion, Gestaltung der Produkte, Handel und Nutzungsphase bis hin zur Wiederverwertung und Entsorgung. Die Information und Vernetzung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gehört dabei ebenso zu den Arbeiten des Umweltbundesamt wie die Entwicklung anspruchsvoller Ziele und der notwendigen Instrumente zu deren Erreichung. Auch die Entwicklung der Abfallwirtschaft von einer Beseitigungswirtschaft hin zur rohstofforientierten Kreislaufwirtschaft erhält immer mehr Bedeutung.

EU-Projekt PRESOURCE hilft Unternehmen bei Ressourceneffizienz

zugeschnittene Holzteile und Sägespäne

Kleine und mittlere Unternehmen der Industrie sollen Ressourcen effizienter einsetzen. Das ist das Ziel des länderübergreifenden Projektes PRESOURCE, bei dem das UBA federführend ist. Wie Unternehmen am besten erreicht, überzeugt und gefördert werden können, diskutieren Teilnehmer aus Ungarn, Polen, Tschechien, Österreich, Italien und Deutschland am 8. April 2014 in Berlin. weiterlesen

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Biomasse nicht gleich „verfeuern“

Frisch geschlagene Bäume liegen aufgestapelt im Herbstwald.

Allzu häufig wird Biomasse wie Holz, Maisstärke oder Pflanzenöl für Biosprit oder zur Energiegewinnung genutzt. Momentan wird die energetische Nutzung durch rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen sowie Fördergelder bevorzugt. Dies gilt es zu ändern. weiterlesen

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Was gehört in die Biotonne?

Blätter vom Salat, Tomatenreste, Möhrenschalen

Sie fallen beim Kochen an oder werden nicht rechtzeitig verzehrt: Lebensmittelreste lassen sich nicht immer vermeiden. Dürfen alle Essensreste in die Biotonne oder müssen manche in den Restmüll? weiterlesen

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Lebensmittel - nicht für den Müll gemacht

Voller Einkaufswagen im Supermarkt

Anbau und Ernte, Erzeugung, Hin-und Hertransport und letztendlich der Einkauf und die Beseitigung der weggeworfenen Waren verursachen den Klimawandel mit und verbrauchen Wasser, Energie und Boden. Sie können mit Ihrem Verhalten mitbestimmen, wie groß die Umweltbelastungen sind. weiterlesen

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Grundlagen für das deutsche Abfallvermeidungsprogramm

Überquellender Mülleimer am Strand

Das KrWG sieht prioritär die Vermeidung von Abfällen vor. Gemäß § 33 ist bis Dezember 2013 ein bundesweites Abfallvermeidungsprogramm zu erstellen. Eine aktuelle Studie im Auftrag des UBA erarbeitete die wissenschaftlichen Grundlagen dafür. Nach Analyse und Bewertung ausgewählter Abfallvermeidungsmaßnahmen werden die geeigneten Maßnahmen empfohlen und mögliche Indikatoren für die Erfolgskontrolle… weiterlesen

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Lebensmittel zwischen Mindesthaltbarkeit und Verbrauchsdatum

Obst und Gemüse sind in die Tonne geworfen

Lebensmittel werden teils wegen strenger Hygienerichtlinien, teils aus der Sorge, etwas Schlechtes zu essen, weggeworfen. Aber wie unterscheiden sich Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum? Das Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert nur die Eigenschaften eines Produktes. „Abgelaufen“ bedeutet nicht, dass man es nicht mehr essen darf. Die Wegwerfmenge reduziert sich, wenn geplant und nicht zu vi… weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt