Letzte Aktualisierung: 18.01.2010
Nanomaterialien gewinnen bei Produkt- und Prozessinnovationen zunehmend an Bedeutung. Das bietet Chancen für neue Produkte, jedoch auch Risiken für Umwelt und Gesundheit. Produkte, die Nanomaterialien enthalten und freisetzen können, sollten möglichst vermieden werden, solange ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt noch weitgehend unbekannt ist.
Der Abschlussbericht fasst die fünf Themen des OECD-CCA-Workshops sowie die Diskussionen und Präsentationen zusammen. Anhang II stellt die im Zusammenhang mit menschlichen Faktoren relevanten, existierenden Definitionen vor, Anhang IV ist eine Checkliste, die für eine erste Eigenbewertung der Sicherheitskultur einer Organisation genutzt werden kann.
Ein Projekt aus dem Beratungshilfeprogramm des BMU unterstützt die Ukraine, die Republik Moldau und die Region Transnistrien beim grenzüberschreitenden Risikomanagement im Dnestr-Flusseinzugsgebiet. Ziele: Verbesserung des Niveaus umweltgefährdender Industrien, um den unfallbedingten Eintrag von wassergefährdenden Stoffen in den Dnestr zu minimieren und Aufbau eines grenzüberschreitenden Warn- und Alarmsystems, um Gewässernutzer bei Havarien zu warnen und potenzielle Störfallfolgen zu vermeiden.
Innovative
Techniken, die von deutschen Firmen entwickelt wurden, schützen
die Umwelt, sichern Arbeitsplätze und bestimmen den Stand der Technik
in Europa mit. Der Wegweiser zeigt Ihnen, welche Schritte unternommen werden
müssen, um Ihre Technik erfolgreich europaweit über die BVT-Merkblätter
(Beste Verfügbare Technik-Merkblätter) bekannt zu machen.
Von Industrieanlagen, in denen gefährliche Stoffe gehandhabt werden, können bei einem Störfall erhebliche Gewässerverunreinigungen ausgehen. Diesen Gefahren kann nur durch eine gemeinsame Verantwortung für das Flusseinzugsgebiet und eine länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Störfallvorsorge begegnet werden.
Das Projekt "Technologie-Transfer zum anlagenbezogenen Gewässerschutz in Rumänien, Moldawien und der Ukraine" begann 2000. Der Auslöser dafür war der Unfall in Baia Mare (Rumänien), wo bei einem Bergbauunternehmen 100 000 m³ zyanidhaltige Wässer über die Somes und die Theiß in die Donau flossen. Ziel war und ist es, einen Beitrag zu leisten, um den Stand der Anlagensicherheit im Hinblick auf den Schutz der Gewässer zu verbessern.
Vom 15.-17. 9. 2009 trainierten während eines Trainingsseminars in Peking – Veranstalter waren das BMU und das chinesische Umweltministerium MEP– 100 Umweltinspektoren aus ganz China die vom UBA entwickelte „Checklistenmethode“ zur sicherheitstechnischen Prüfung und Bewertung gewässerschutzrelevanter Anlagen. Da die ganzheitliche Risikobetrachtung zur Anlagensicherheit bislang in China nicht üblich ist, würdigte die chinesische Seite die Methode als einheitlichen Bewertungsmaßstab und hilfreiche Empfehlung zur Anlagensanierung für Behörden und Anlagenbetreiber.
Die Biogasbranche kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Umweltschutz insgesamt liefern. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Anlagen nach dem Stand der Technik gebaut und betrieben werden. Der vom Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) mit fachlicher Begleitung des UBA erstellte Bericht ist eine Bestandsaufnahme der in der Biogasbranche eingesetzten Technik. Schwerpunkte liegen im Bereich Immissionsschutz und Anlagensicherheit.
Bei der Herstellung von Textilien und Schuhen werden vielfältige Chemikalien eingesetzt, die bei mangelnder Abwasserreinigung zu starken Umweltverschmutzungen führen können. Zudem macht die Branche immer wieder mit schlechten Arbeitsbedingungen Schlagzeilen. Eine vom UBA in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie ergab, dass der Handel und die Markenhersteller zentrale Akteure sind, um Umwelt- und Gesundheitsstandards bei Zulieferern in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern. Ziel war es zu untersuchen, wie die europäischen Umweltstandards „Beste Verfügbare Techniken“ (BVT) in der Lieferkette verankert werden können.
Die „Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und Störungen in verfahrens-technischen Anlagen“ (ZEMA) informiert über 25 registrierte Ereignisse im Jahr 2007.
Der vorliegende Abschlussbericht zeigt am Beispiel von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nach § 19g WHG, von Betriebsbereichen, die der 12. BImSchV unterliegen sowie Anlagen zur Lagerung von brennbaren Gasen in NRW, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wie sie in der Praxis vor Hochwasser geschützt werden können. Für Betriebsbereiche ist auch eine Betrachtung zum Schutz bei Erdbeben, Sturm und Bergsenkungen angefügt. Auf der Basis der Analyse der rechtlichen Anforderungen sowie dem gegenwärtigen Stand der Technik bzw. Sicherheitstechnik sind zahlreiche Vorschläge zur Fortschreibung des relevanten Umweltrechts und der Technischen Regelwerke erarbeitet.
Ganz neue Produkte zu entwickeln oder bestehende technische Lösungen zu ersetzen, das ist mit „Nano-Lösungen“ möglich. Diese können jedoch auch Risiken für Gesundheit und Umwelt bergen. Durch eine Analyse des derzeitigen Standes der Technik der Nanotechnologie und eine Bestandsaufnahme bestehender und sich entwickelnder nationaler und europäischer Umweltgesetzgebung wurden im vorliegenden Rechtsgutachten Regelungslücken identifiziert. Des weiteren wurden Ansätze, diese Lücken auszufüllen, sowie Empfehlungen für das weitere regulatorische Vorgehen zu Nanomaterialien entwickelt.