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Wie kann der Ausstoß der Luftschadstoffe bei Schiffen gesenkt werden?

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation hat Grenzwerte für Schwefeloxide (SOx) und Stickoxide (NOx) erlassen und 2008 verschärft (MARPOL Annex VI). Aus Sicht des UBA müssen diese Vorgaben jedoch weiter angepasst sowie weitere Luftschadstoffe (zum Beispiel Feinstaub und Ruß) in die Gesetzgebung aufgenommen werden.

Strengere Auflagen gibt es für die Schiffe in den so genannten Emissionskontrollgebieten (ECA) – auch diese Grenzwerte müssen weiter verschärft und weltweit mehr Gebiete als ECA ausgewiesen werden, um Erfolge zur Verbesserung der Luftqualität zu erzielen.

Informationen der IMO zu Luftschadstoffen  

Voraussetzung für den Einsatz effektiver Systeme für die Abgasnachbehandlung ist die Verbesserung der Kraftstoffqualität: Langfristig bedeutet das den  Ausstieg aus dem Schweröl.

Der Umstieg auf sauberere Kraftstoffe (zum Beispiel Erdgas [LNG]) und langfristig die Verwendung von Kraftstoffen auf Basis erneuerbarer Energie verbessern die Umweltbilanz der Seeschiffe deutlich.

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Schlagworte:
 Seeschifffahrt

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