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Was passiert mit dem Öl, wenn es ins Meer gelangt ist?

Durch illegale Einleitungen aber auch durch Havarien beziehungsweise Unfälle gelangt immer wieder Öl ins Meer. Der anfängliche Ölfilm verteilt sich im Meer, Teile setzen sich auf dem Meeresboden ab oder werden an den Küsten angespült. Tiere nehmen das Öl auf, das Gefieder von Seevögeln verölt. Ertrinken, Verhungern oder Vergiftung sind Todesursachen verölter Tiere. Bedroht ist nicht nur die Natur mit ihren vielfältigsten ökologischen Gegebenheiten, sondern auch Fischerei, Tourismus und Küstenschutz. Insbesondere in sensiblen Meeresgebieten, wie zum Beispiel im Wattenmeer oder in polaren Gewässern, würde ein Ölunfall eine große ökologische Katastrophe bedeuten.

Unfälle mit Schweröl haben viel gravierendere Umweltauswirkungen als Unfälle mit saubereren Kraftstoffen, die eher verdunsten und besser mikrobiell abgebaut werden. Ein entscheidender Faktor ist auch die Umgebungstemperatur: Bei einer Wassertemperatur von 20° C ist der Abbau etwa viermal schneller als bei 0° C.

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Schlagworte:
 Seeschifffahrt

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