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Gibt es rechtliche Vorgaben zur Verbesserung der Energieeffizienz von Schiffen?

Zur Verbesserung der Energieeffizienz wurden von der IMO folgende Maßnahmen verabschiedet:

  • EEDI: Energy Efficincy Design Index (für Neubau) – verbindlich für Schiffsneubauten; die Referenzkurven anhand derer eine Minderung abgeleitet wird, sind jedoch noch nicht für alle Schiffsklassen verabschiedet.
  • SEEMP: Ship Energy Efficiency Management Plan – dieser ist verbindlich vorgeschrieben, es handelt sich aber nur um einen Managementplan, ohne CO2-Minderungsvorgaben für das Schiff.
  • EEOI: Efficiency Operational Indicator  – freiwilliges Instrument zur Kontrolle der Effizienz im laufenden Schiffsbetrieb.

Informationen der IMO zur Energieeffizienz

Mit technischen und operationellen Maßnahmen, wie beispielsweise optimiertes Schiffsdesign, Propelleroptimierung, Zusatzantriebe (SkySails), Routen- und Geschwindigkeitsoptimierung können nach Angaben der IMO optimal kombiniert bis zu 75 Prozent Minderungen der CO2-Emissionen erreicht werden.

Ein zusätzliches marktwirtschaftliches System (beispielsweise ein Maritimes Emissionshandelssystem), um die oben genannten Minderungspotenziale abzurufen, fehlt bislang. Entsprechende Diskussionen werden seit Jahren in der IMO – bislang erfolglos – geführt. Auf europäischer Ebene wird ebenfalls an der Entwicklung einer marktwirtschaftlichen Maßnahme gearbeitet.

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Schlagworte:
 Seeschifffahrt

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