Stakeholderdialog Versicherungen

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Dialoge zur Klimaanpassung: Versicherungen

Vor dem Hintergrund bereits spürbarer Klimaänderungen wird es immer wichtiger, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Zunehmende Extremwetterereignisse, steigende Temperaturen und ein Anstieg des Meeresspiegels erfordern Anpassungsmaßnahmen in Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie kommen Entscheidungsträger/innen prägnant und schnell an relevante Informationen über Klimafolgen und damit verbundene Risiken und Chancen? Welche Handlungsstrategien gibt es und welche Best-Practice-Beispiele sind nachahmenswerte Vorbilder? Zu diesen Fragen veranstaltet das Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Dialoge mit Entscheidungsträger/innen aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Verwaltung.

Auch die Versicherungswirtschaft ist vom Klimawandel betroffen, da die von ihr versicherten Risiken direkt oder indirekt vom Klimawandel beeinflusst werden. Eine große Herausforderung für die Versicherungsbranche ist dabei die Zunahme von Unsicherheiten bezüglich des Eintreffens zukünftiger Ereignisse, was die Berechnung adäquater Prämien erschwert. Es gilt, geeignete Maßnahmen zum Umgang mit einer zunehmenden Anzahl von Extremereignissen wie z. B. Sturmfluten, Starkniederschlägen oder Hitzeperioden zu finden.

Die Frage, wie die Versicherungswirtschaft proaktiv den Folgen des Klimawandels begegnen kann, war Gegenstand eines eintägigen Workshops, der am 29. Juni 2010 gemeinsam mit rund 35 Stakeholdern aus verschiedenen Bereichen in Berlin stattfand. Akteure der Versicherungsbranche diskutierten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen über Anpassungserfordernisse und Handlungsempfehlungen.

Veranstalter: Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass)
Fachbegleitung UBA: Clemens Haße (2009-08/2012)
Auftragnehmer: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Die Dialogreihe 2009-2010 wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde durchgeführt.

Veranstaltungsdokumentation

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