Green Radio

Umweltschutz zum Hören

Green Radio (eine Kooperation zwischen dem Leipziger Internetradio detektor fm und dem Umweltbundesamt) sendete bis Ende 2016 einmal pro Woche Interviews, Reportagen oder hintergründige Beiträge zu aktuellen Umweltthemen. Live zu hören war die Podcastreihe im Nachmittagsprogramm von detektor fm. Hier die Podcasts zum Nachhören. Geäußerte Meinungen in den Beiträgen müssen nicht der Auffassung des Umweltbundesamtes entsprechen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören!

Rechte Naturschützer

Rechte Naturschützer haben während des Zweiten Weltkrieges Anlagen wie den sogenannten Westwall mitgeplant: eine über 600 Kilometer lange Abwehranlage gegen den Einmarsch der Alliierten. Grün getarnt, damit die Flieger ihn aus der Luft nicht erkennen konnten. Also sind Hügel aufgeschüttet, Bäume und Büsche gepflanzt worden. Dafür sollen auch Zwangsarbeiter eingesetzt worden sein.

Der Grünstreifen, der durch das heutige Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg führt, ist inzwischen ein Biotop für Fledermäuse und Wildkatzen. Doch darf man Natur schützen, die einst Nazis angelegt haben? weiterlesen

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Green Radio / Detektor.fm

Die Kuh beim Kalb lassen

Kälber trinken Milch bei ihren Müttern - etwas ganz Natürliches. Nur, dass das in der konventionellen Landwirtschaft ganz unüblich ist. Bei der muttergebundenen Kälberaufzucht dürfen die jungen Tiere drei Monate lang bei ihren Müttern trinken. Dazu gibt es zweimal am Tag eine Mutter-Kind-Zeit, während die anderen Kühe gemolken werden. Wenn die Kälber sich satt getrunken haben, wird die restliche Milch ebenfalls ausgemolken. Dadurch verliert der Bauer zwar bis zu 1.000 Liter pro Kuh, die er nicht vermarkten oder weiterverarbeiten kann. Er gewinnt jedoch starke, gesunde Kälber. Das zeigt die Erfahrung auf den rund 40 Höfen in Deutschland, die auf diese Art und Weise arbeiten. weiterlesen

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Green Radio / Detektor.fm

Waldbrandgefahr

Während es in den letzten Sommern ständig Warnrufe gegeben hat, scheint nun klar: Bei so viel Regen kann Waldbrandgefahr in Deutschland doch gerade gar kein Thema sein. Stimmt aber leider nicht.

Nachwievor gibt es Regionen in Deutschland, in denen die Waldbrandgefahr ein hohes Risiko darstellt: Brandenburg, Sachsen-Anhalt und in Teilen von Niedersachsen. Besonders anfällig sind Kiefernwälder, wie sie hauptsächlich in Nordostdeutschland vorkommen. Die Kronen dieser Bäume sind nämlich besonders lichtdurchlässig; deshalb ist es in diesen Wäldern auch wesentlich wärmer als im Laubwald. Der Boden trocknet demzufolge schneller aus. Darüber hinaus verrotten die Kiefernnadeln langsam. Ein solcher Teppich trockener Kiefernnadeln auf dem zeitgleich trockenen Waldboden ist leicht entzündlich. weiterlesen

Quelle:
Green Radio / Detektor.fm