1 Million Vergiftungsfälle - pro Jahr

Dass die Massenfertigung in der Textilindustrie soziale und ökologische Probleme verursacht, ist längst bekannt. Dabei beginnen die Auswirkungen der boomenden Textilwirtschaft schon weit vor den Textilfabriken in Fernost – auf den Baumwollfeldern.

40 Prozent unserer Kleidung wird nach dem Kauf gar nicht erst getragen, zeigten jüngst Studien von Green Peace. Niedrige Preise in den Modeläden suggerieren, dass Kleidung nahezu wertlos ist. Dass die Rohstoffe, aus denen die Textilien sind, irgendwo gewonnen und verarbeitet werden müssen, vergessen wir scheinbar. 30 Prozent der Textilien werden aus Baumwollfasern hergestellt. Sie ist die beliebteste Naturfaser der Branche: robust, knitterfrei, weich, atmungsaktiv. Die Masse aber, in der Baumwolle mittlerweile angebaut wird, hinterlässt Spuren in der Umwelt.

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Quelle:
Green Radio / Detektor.fm
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