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Raumbezogene Umweltplanung

Aktuelles

Letzte Änderung: 03.02.2010

Start des Küsten-Kontors

Logo Küsten-KontorAls Ansprechpartner und Vermittler bei Themen und Aktivitäten an der deutschen Nord- und Ostseeküste hat das Küsten-Kontor im Dezember 2009 seine Arbeit aufgenommen. Das Küsten-Kontor fördert länderübergreifend die Zusammenarbeit der Küstenakteure mit dem Ziel, Nutzungsansprüche und Schutzinteressen im Küstenraum in Einklang zu bringen.

Ackerland vor Zersiedelung schützen: Fruchtbare Böden als Ressource

Ackerland; Foto: Dr. Günther BachmannRund die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Dies reicht schon heute nicht aus, um unseren Verbrauch an landwirtschaftlichen Produkten (Nahrungsmittel und Biomasse) zu decken. Etwa ein Fünftel zusätzliche Anbaufläche benötigen wir im Ausland. Eine Ausweitung der Biomassenutzung in Deutschland würde unseren Flächenbedarf im Ausland weiter erhöhen. Ackerland muss deshalb geschützt werden und darf nicht weiter durch Zersiedelung verloren gehen.

Handel mit Flächenkontingenten

Luftbild Zersiedelung durch Straßen in der Landschaft - Barbara Noskowski © fotolia.deNoch immer wird zu viel Fläche für Siedlungen und Verkehr verbraucht, nämlich 113 ha pro Tag (2004 bis 2007). Ziel der Bundesregierung ist, bis 2020 die Zersiedelung auf 30 ha pro Tag zu begrenzen. Das UBA empfiehlt, eine Obergrenze für die künftige jährliche Siedlungsausweitung festzulegen. Diese Flächenkontingentierung - analog den Emissionsrechten im Klimaschutz - sowie der Handel mit den Kontingenten soll die Zersiedelung bremsen und langfristig in vertretbare Bahnen lenken.

UBA fordert Grenzen für Asphalt und Beton

113 Hektar wurden in Deutschland im Jahr 2008 jeden Tag neu besiedelt: mit Wohnungen, Straßen oder Gewerbeflächen. Das entspricht 160 Fußballfeldern. Ein Flyer des UBA erläutert, warum das ein Problem ist und enthält Tipps, wie der Flächenverbrauch zu reduzieren ist.

Demographischer Wandel in Deutschland: Chance und Risiko für die Umwelt

Deutschlandkarte mit Demographietypen des soziodemographischen Wandels nach KreisenSeit 2003 ist die Bevölkerungszahl in Deutschland regional unterschiedlich rückläufig. Das wird den Prognosen zufolge auch langfristig so bleiben. In einem Projekt des Umweltbundesamtes wurden die Wirkungen des demographischen Wandels auf Siedlungen und Infrastrukturen unter Umweltaspekten analysiert und 2007 wurden Anpassungsstrategien für eine zukunftsfähige Entwicklung entworfen.

Praxisorientierter Umgang mit Lärm - PULS

Umschlag: Praxisorientierter Umgang mit Lärm in der räumlichen Planung und im StädtebauStädtische Planung steht beim Thema Lärm fortwährend in einen Konflikt zwischen den Anforderungen des Wohnungsmarktes und der Wirtschaft. Gewerbegebiete und Verkehrswege für den Transport von Gütern erzeugen Lärm und beeinträchtigen die Ruhe angrenzender Wohngebiete. Diese Problematik wurde im Vorhaben "Praxisorientierter Umgang mit Lärm in der räumlichen Planung und im Städtebau - PULS" bearbeitet und Lösungswege dargestellt.

 

 

 

 

 

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