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Raumbezogene Umweltplanung

Aktuelles

Letzte Änderung: 25.02.2013

Öffentliche Planungen bedürfen früherer Bürgerbeteiligung

Jochen Flasbarth, Präsident des UmweltbundesamtesDie Akzeptanz öffentlicher Vorhaben hängt davon ab, wie frühzeitig die Öffentlichkeit an der Diskussion um Planungs- und Genehmigungsverfahren eingebunden ist. Wenn die Beteiligung bürgernah, objektiv, allgemeinverständlich, transparent und nicht interessengeleitet ist, wird dem Projekt weit weniger Skepsis entgegen gebracht. Strenge Schutzstandards für Umwelt und Gesundheit sowie angemessener Ausgleich in unvermeidbaren Fällen sind Voraussetzung für schnelle und bessere Ergebnisse, sagt Jochen Flasbarth .

Modellversuch zum Flächenhandel

Photo aus Flyer FORUMIm Koalitionsvertrag vom Oktober 2009 haben die Regierungsparteien vereinbart, gemeinsam mit den Kommunen einen Modellversuch zum Flächenhandel zu initiieren. Im Auftrag des UBA wurde im Dialog mit Akteuren und Praktikern aus Bund, Ländern, Regionen und Gemeinden dafür ein Gestaltungsvorschlag entwickelt (Projekt FORUM Flächenzertifikate). Der Handel mit Flächenzertifikaten wird nunmehr in einem mehrjährigen Planspiel erprobt werden. Kommunen, die ihre Ideen einbringen und von intensiven Beratungsleistungen (zum Beispiel zu den Kosten und Nutzen verschiedener Baulandstrategien) profitieren wollen, sind eingeladen, teilzunehmen. Kontakt: Umweltbundesamt, Fachgebiet I 1.6, Tel. 0340-2103-3266, -2712 oder -2377.

Flächenverbrauch auch 2010 verlangsamt

Großbaustelle Quelle: ZDM © www.fotolia.deDie Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat im 4-Jahres-Zeitraum 2007 bis 2010 um durchschnittlich 87 Hektar pro Tag zugenommen. Die krisenbedingt schwächelnde Baukonjunktur bremste in den Jahren 2009 und 2010 die Zersiedelung. Allerdings zeichnet sich ab, dass ab dem Jahr 2011 die Bautätigkeit wieder Fahrt aufgenommen hat. Das Ziel der Bundesregierung, im Jahr 2020 nur 30 Hektar pro Tag neu zu verbrauchen, kann so nur schwerlich erreicht werden.

REFINA für Flächensparen und nachhaltiges Flächenmanagement

Das Forschungsprogramm REFINA des BMBF, BMVBS und BMU verfolgt eines der Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie: Flächensparen. Das UBA war an der Auswahl der Projekte, an  Expertenworkshops und Forschungsbegleitkreisen beteiligt. Der neue, vierte Band der REFINA-Schriftenreihe stellt die entwickelten und erprobten Ansätze zur Kommunikation einer nachhaltigen Flächennutzung aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure vor.

Sanierungspläne im Flächenrecycling - Ein Instrument für die Bauleitplanung

Cover der Broschüre „Sanierungspläne im Flächenrecycling“; Titelfoto: momentimages © fotolia.deDer hohe Flächenverbrauch in Deutschland kann eingedämmt werden, wenn wir für neue Bauvorhaben auf Brachflächen statt auf die „Grüne Wiese“ gehen. Um diese wieder neu zu nutzen, müssen vorab die planungs- und baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Ein Sanierungsplan nach Bundes-Bodenschutzgesetz kann diesen Prozess beschleunigen. Das UBA hat gemeinsam mit der Fa. HPC HARRESS PICKEL CONSULT AG im Rahmen eines Forschungsvorhabens des BMBF eine Broschüre erarbeitet, in der dafür geworben wird.

Zukünftige Rolle des IKZM-Beirats

Logo Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM)Auf ihrer 10. Sitzung am 10.November 2011in Kiel haben sich die Mitglieder der IKZM-Beirats auf ihre zukünftigen Aufgaben verständigt. Der Beirat tauscht Informationen und Erfahrungen aus, ist darüber hinaus Impuls- und Ideengeber für eine nachhaltige Entwicklung an der deutschen Küste. Dem informellen Gremium gehören die betroffenen Bundesressorts-/behörden, die fünf Küstenländer und die drei kommunalen Spitzenverbände an.

Gemeinsame Forderungen aus Landwirtschaft und Naturschutz

Einband: Entsiegelung bei Neuversiegelung – Eingriffsregelung optimiert anwenden!Die zu hohe Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Infrastrukturmaßnahmen stellte in Deutschland auch 2008 mit z. Zt. ca. 113 ha pro Tag eines der bedeutendsten Umweltprobleme der heutigen Zeit dar. Den Flächenverbrauch zu senken, die Versiegelung des Bodens zu verringern und ein kooperatives Miteinander von Landwirtschaft und Naturschutz zu erzielen ist Thema dieses Positionspapiers, das grundsätzliche Forderungen enthält.

 

 

 

 

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