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Raumbezogene Umweltplanung

Aktuelles

Letzte Änderung: 14.11.2011

REFINA für Flächensparen und nachhaltiges Flächenmanagement

Das Forschungsprogramm REFINA des BMBF, BMVBS und BMU verfolgt eines der Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie: Flächensparen. Das UBA war an der Auswahl der Projekte, an  Expertenworkshops und Forschungsbegleitkreisen beteiligt. Der neue, vierte Band der REFINA-Schriftenreihe stellt die entwickelten und erprobten Ansätze zur Kommunikation einer nachhaltigen Flächennutzung aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure vor.

Weltwirtschaftskrise: Flächenverbrauch sank 2009

Großbaustelle Quelle: ZDM © www.fotolia.de2009 nahmen konjunkturbedingt die Baufertigstellungen ab. Dementsprechend sank auch die Flächenneuinanspruchnahme durch Siedlungen und Verkehr auf 94 Hektar pro Tag im 4-Jahres-Mittel von 2006 bis 2009 und auf 78 Hektar pro Tag. Um jedoch eine nachhaltige - das heißt auf Dauer ökonomisch solide, sozial gerechte und umweltschonende - Siedlungsentwicklung zu erreichen, werden künftig intelligentere Methoden des Flächensparens benötigt als Wirtschaftskrisen.

Start des Küsten-Kontors

Logo Küsten-KontorAls Ansprechpartner und Vermittler bei Themen und Aktivitäten an der deutschen Nord- und Ostseeküste hat das Küsten-Kontor im Dezember 2009 seine Arbeit aufgenommen. Das Küsten-Kontor fördert länderübergreifend die Zusammenarbeit der Küstenakteure mit dem Ziel, Nutzungsansprüche und Schutzinteressen im Küstenraum in Einklang zu bringen.

Ackerland vor Zersiedelung schützen: Fruchtbare Böden als Ressource

Ackerland; Foto: Dr. Günther BachmannRund die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Dies reicht schon heute nicht aus, um unseren Verbrauch an landwirtschaftlichen Produkten (Nahrungsmittel und Biomasse) zu decken. Etwa ein Fünftel zusätzliche Anbaufläche benötigen wir im Ausland. Eine Ausweitung der Biomassenutzung in Deutschland würde unseren Flächenbedarf im Ausland weiter erhöhen. Ackerland muss deshalb geschützt werden und darf nicht weiter durch Zersiedelung verloren gehen.

Handel mit Flächenkontingenten

Luftbild Zersiedelung durch Straßen in der Landschaft - Barbara Noskowski © fotolia.deNoch immer wird zu viel Fläche für Siedlungen und Verkehr verbraucht, nämlich 113 ha pro Tag (2004 bis 2007). Ziel der Bundesregierung ist, bis 2020 die Zersiedelung auf 30 ha pro Tag zu begrenzen. Das UBA empfiehlt, eine Obergrenze für die künftige jährliche Siedlungsausweitung festzulegen. Diese Flächenkontingentierung - analog den Emissionsrechten im Klimaschutz - sowie der Handel mit den Kontingenten soll die Zersiedelung bremsen und langfristig in vertretbare Bahnen lenken.

 

UBA fordert Grenzen für Asphalt und Beton und einen intelligenten Umgang mit dem Flächenverbrauch

FlächennutzungsdiagrammJeder Mensch in Deutschland beanspruchte 2008 im Durchschnitt 564 Quadratmeter für Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Erholung, mit steigender Tendenz. Dabei wachsen einerseits Neubaugebiete auf der grünen Wiese, andererseits stehen innerorts immer mehr Wohnungen, Gebäude oder Grundstücke leer. Das Umweltbundesamt arbeitet intensiv an Vorschlägen, die ökonomischen Randbedingungen so zu reformieren, dass Zersiedelung gebremst und Innenentwicklung gefördert wird.

Raumordnung auf See

Wolkenbank über dem Meer; Quelle: ZwischenberichtDas ROG schreibt vor, dass Ziele und Grundsätze der Raumordnung u.a. zum Schutz der Meeresumwelt in der deutschen AWZ aufzustellen sind. Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden "Umweltanforderungen an die Raumordnung in der AWZ" in einem Forschungszwischenbericht formuliert. Zum Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche AWZ (Stand: 13.06.08) hat das UBA Stellung genommen.

Bauen und Wohnen: Die Umweltbilanz muss besser werden - neue Broschüre

Deckblatt der BroschüreWie wir bauen, wohnen und siedeln schadet der Umwelt mehr als nötig. Unsere Häuser und Wohnungen verbrauchen zu viel Energie, mehr Fläche als nötig und mit Baumaterialien gehen wir wenig sparsam um. Das muss sich ändern. Wie, erläutert die UBA-Broschüre "Nachhaltiges Bauen und Wohnen".

 

 

 

 

 

 

 

 

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