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Letzte Änderung: 28.03.2012
Stichwort: GIS [8 Treffer]
| Biologische Vielfalt | Der Begriff "Biologische Vielfalt" (Biodiversität) umfasst folgende Aussagen:
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| GIS | Geographisches Informationssystem: Ein GIS ist ein rechnergestütztes System, das aus Hard- und Software, Daten und Anwendungen besteht. Mit ihm können raumbezogene Daten digital erfasst, redigiert, gespeichert und analysiert sowie graphisch und alphanumerisch präsentiert werden. |
| Ökologische Nische | Der Begriff "Ökologische Nische" wird dann verwendet, wenn eine Art innerhalb eines Ökosystems die Bedingungen vorfindet, mit denen das Überleben gesichert ist. Zur Feststellung von ökologischen Nischen, werden Merkmale und Bedürfnisse der Art sowie Umweltfaktoren in ihren Wechselwirkungen betrachtet. |
| Ökologische Risikoanalyse | Die Ökologische Risikoanalyse wurde als Methode zur Betrachtung und Einschätzung natürlicher Ressourcen in einem größeren Planungsraum entwickelt. Inzwischen gehört die Methode in den verschiedensten Abwandlungen zum Standardrepertoire der Umweltplanung. Ziel der Ökologischen Risikoanalyse ist die Beurteilung der ökologischen Nutzungsverträglichkeit, wenn nur unvollständige Informationen vorliegen. Sie versteht sich als eine Form der Wirkungsanalyse im Mensch-Umwelt-System. |
| Ökologischer Sanierungs- und Entwicklungsplan | Die Umweltsituation in der ehemaligen DDR war zum Zeitpunkt der Wende durch erhebliche umweltbeeinträchtigende Hinterlassenschaften und Altlasten gekennzeichnet. Zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Förderung der Einheitlichkeit der ökologischen Lebensverhältnisse auf hohem Niveau, sollten daher in besonders problembelasteten Regionen der neuen Bundesländer ökologische Sanierungs- und Entwicklungsprogramme erarbeitet werden (Art. 34 Abs. 2 Einigungsvertrag). |
| Ökologisches Bauen | Ökologisches Bauen oder nachhaltiges Bauen folgt dem Grundsatz, beim Bauen von Gebäuden gegenwärtige Bedürfnisse der nutzenden Personen optimal einzubeziehen, ohne dadurch die Nutzungsqualität nachfolgender Generationen zu vermindern oder ihnen Entsorgungsprobleme zu hinterlassen. |
| Ökologisches Verbundsystem | Zum Erhalt wertvoller Biotope und beeinträchtigter Lebensräume soll gemäß der Ministerkonferenz für Raumordnung ein funktional zusammenhängendes Netz ökologisch bedeutsamer Freiräume aufgebaut, mit einander verbunden sowie zerstörte Lebensräume wiederhergestellt werden. Hierdurch soll die Isolation von Biotopen und ganzen Ökosystemen überwunden und ein Beitrag zum Aufbau ökologisch wirksamer Verbundsysteme geleistet werden ("Aufbau eines ökologischen Verbundsystems in der räumlichen Planung", Entschließung der MKRO vom 27.11.1992). |
| Strategische Umweltprüfungen (SUP) | Die Strategische Umweltprüfung (kurz SUP) ist als ein Teil der Umweltprüfungen ein Prüfverfahren, das im Rahmen der Aufstellung bestimmter Pläne und Programme durchzuführen ist, (der andere Teil ist die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)). Diese systematische Prüfung ist ein gem. EG-Richtlinie (2001/42/EG) vorgesehenes Verfahren, um die Umweltaspekte bei strategischen Planungen und dem Entwurf von Programmen zu untersuchen. Typische Anwendungsfälle sind Regionalentwicklungspläne, Bauleitpläne, Verkehrskonzepte, Abfallwirtschaftspläne, Energiekonzepte, Tourismusprogramme etc. (mehr) |