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Ressourcenschonung

Einführung

Letzte Änderung: 11.05.2012

Die natürlichen Ressourcen wie Rohstoffe, Flächen, Artenvielfalt und Umweltmedien, werden durch Produktion und Konsum in Anspruch genommen. Die heutigen Produktions- und Konsummuster und die damit verbundene Ressourceninanspruchnahme sind weltweit und auf Dauer jedoch nicht tragbar.

Eine moderne Umweltpolitik hat daher die Aufgabe, die natürlichen Ressourcen zu schonen und damit unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag wichtige Schritte dazu festgelegt. So soll die Energie- und Rohstoffproduktivität erhöht werden. Die zusätzliche Siedlungs- und Verkehrsfläche soll von derzeit ca. 93 ha pro Tag gemäß der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie auf 30 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2020 reduziert werden.

Auch die Kommission der Europäischen Union hat sich mit ihrer im Dezember 2005 veröffentlichten „Strategie für eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen” dieses Themas angenommen.

Das Umweltbundesamt (UBA) begrüßt diese Initiative, fordert jedoch weitere Schritte. Technische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung allein reichen nicht aus. Wir müssen auch traditionelle Konsum- und Produktionsmuster ändern - denn die Ressourceninanspruchnahme muss absolut sinken.

Das UBA setzt sich im Rahmen von bestehenden (z.B. Netzwerk der europäischen Umweltagenturen) und neu zu schaffenden Netzwerken dafür ein, dass dieses Ziel realisiert wird.

Im Rahmen von Forschungsvorhaben werden im Auftrag des UBA Umweltentlastungspotentiale für verschiedene Systeme (z.B. einer Produktion, eines Produkts, einem Bedürfnisfeld) ermittelt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden notwendige Maßnahmen zur Aktivierung der Entlastungspotentiale und Indikatoren zur Erfolgskontrolle vorgeschlagen.

Dass und wie Ressourceneinsparpotentiale bei Unternehmen aktiviert werden können, wurde bereits bei einer Vielzahl von Projekten gezeigt, die im Rahmen des Programms zur Förderung von Investitionen mit Demonstrationscharakter zur Verminderung von Umweltbelastungen vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Umweltbundesamt betreut wurden:

Der Zug fährt zurzeit noch fast mit Höchstgeschwindigkeit in die falsche Richtung: In Richtung weiteres Wachstum mit immer höherer Ressourceninanspruchnahme. Es ist eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte hier umzusteuern, um den nachfolgenden Generationen einen intakten Planeten und Ressourcen für ihren Wohlstand zu hinterlassen. Das UBA setzt sich national und international für dieses Ziel ein.

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