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Letzte Änderung: 27.10.2010
Drucker und Kopierer gehören vielfach zu unserem Alltag. Wie steht es aber mit der Gesundheitsgefährdung durch diese Geräte? Wo kann man die leeren Kartuschen entsorgen? Welche Produkte empfiehlt das Umweltbundesamt?
Schon lange ist bekannt, dass Laserdrucker außer den gröberen Partikeln auch feine und ultrafeine Nanopartikel (bis etwa 100 Nanometer Korngröße) emittieren. Diese Partikel können krank machen. Abhilfe schaffen Nachrüstfilter, die allerdings unterschiedlich wirksam sind. Auch ist die Wahl des Aufstellortes des Druckers entscheidend dafür, wie vielen Partikeln man ausgesetzt ist.
Zur Entsorgung der im Haushalt anfallenden leeren Tintenpatronen und Tonerkartuschen sollten Sie vorrangig die von den Herstellern und anderen Organisationen angebotenen freiwilligen Rücknahmesysteme nutzen. Dadurch werden die Patronen oder Kartuschen einer Wiederbefüllung oder dem Recycling zugeführt.
Wenn die leeren Tintenpatronen und Tonerkartuschen nicht der Wiederbefüllung oder dem Recycling zugeführt werden können, stellt sich die Frage, ob sie als gefährlicher Abfall (Sondermüll) oder mit dem Restmüll entsorgt werden können. Dies hängt davon ab, ob Toner oder Tinten gefährliche Inhaltstoffe enthalten. Im Zweifelsfall informieren Sie sich auf dem vom Hersteller erstellten Sicherheitsdatenblatt.
Nach den dem UBA vorliegenden Erkenntnissen enthalten Tinten und die überwiegende Mehrzahl der am Markt befindlichen Tonersysteme keine gefährlichen Inhaltsstoffe. Leere Patronen und Kartuschen können somit grundsätzlich über die Restmülltonne entsorgt werden. Sollte a priori nicht bekannt sein, ob gefährliche Inhaltsstoffe enthalten sind, sind Patronen und Kartuschen der kommunalen Problemstoffsammlung zuzuführen.
Einige wiederaufbereitete Tonermodule tragen den Blauen Engel. Tintenpatronen dagegen nicht.