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Letzte Änderung: 05.03.2012
Fachgespräche zwischen Herstellern und Anwendern PFC-haltiger Löschmittel sowie dem Umweltbundesamt sollen zur Aufklärung über die Risiken des Einsatzes dieser Chemikalien beitragen. Das gemeinsame Ziel ist, Feuerlöschmittelalternativen mit hoher Löschleistung zu entwickeln.
Im Februar 2008 fand auf Initiative des Bundesverbandes Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) und verschiedener Feuerwehrverbände ein Gespräch mit dem Umweltbundesamt in Dessau statt. In diesem Fachgespräch wurde der gegenwärtige Stand der Bewertung fluorierter Verbindungen in flüssigen Feuerlöschmitteln und die Entwicklungstendenzen aus Sicht der Hersteller, Anwender und des Umweltbundesamtes erläutert und diskutiert. Zur Verstärkung des Dialogs wurde eine kleine Arbeitsgruppe - bestehend aus Vertretern des technischen Brandschutzes, der Feuerwehrverbände, Schadensversicherer, Löschmittelhersteller und Behörden - gegründet. Diese Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anwender über PFC-haltige Löschmittel aufzuklären. Hierzu wurde u.a. eine Beitragsserie in der vfdb-Zeitschrift PDF / 965 KB (Verein zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.) veröffentlich und ein Merkblatt „Fluorhaltige Schaumlöschmittel umweltschonen einsetzten“ erstellt. Neben der Aufklärung, ist es das Ziel der Arbeitsgruppe und auch der Teilnehmer der Fachgespräche, PFC-freie Feuerlöschmittelalternativen mit hoher Löschleistung zu entwickeln, um Mensch und Umwelt gleichermaßen zu schützen.