Plastic Obsession

Stillleben: verschiedenes Obst, Gemüse und Fisch in Plastik verpackt wie im Supermarktzum Vergrößern anklicken
Swaantje Güntzel: Discounter Still Life, 2013
Quelle: Swaantje Güntzel

Positionen zeitgenössischer Kunst zu einem Alltagsphänomen
28. Juli - 8. September 2016

Von der Zahnpasta-Tube über den Laptop, vom Gartenstuhl bis zur Funktionskleidung: Kunststoff ist der Werkstoff des 20. Jahrhunderts schlechthin. Er bestimmt unseren Alltag und spielt in vielen Bereichen wie der Medizin- und Raumfahrttechnik eine wichtige Rolle. Rund 300 Millionen Tonnen Kunststoff aller Art werden pro Jahr weltweit hergestellt, davon landet am Ende des Lebenszyklus ein Großteil vom Land ins Wasser. Bereits heute treiben quadratkilometergroße Müllstrudel durch die Ozeane – mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. Die Gruppenausstellung „Plastic Obsession“ soll neue Sichtweisen auf ein drängendes globales Umweltproblem eröffnen. Acht junge Kunstschaffende nähern sich mittels künstlerischer Techniken einem Material mit scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Die gezeigten Arbeiten bieten ein breites Spektrum an Medien: von der Videoinstallation und Objektkunst, über Malerei, Plastik und Fotografie bis hin zu großräumigen Installationen.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Das Umweltbundesamt zeigt die Ausstellung innerhalb seiner Reihe „Kunst und Umwelt“ bis zum 8. September in Dessau. Anschließend werden ausgewählte Arbeiten auf der Jubiläumsveranstaltung „Das Festival zur Zukunft der Umwelt“ des Bundesumweltministeriums in Berlin präsentiert. Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens lädt das Bundesumweltministerium am 10. und 11. September rund um den Gasometer in Berlin-Schöneberg zu einem Fest der Umweltpolitik der Zukunft ein.

Mit: Andreas Blank, Osvaldo Budet (Puerto Rico), Swaantje Güntzel, Markus Hoffmann, Jan Kuck, Milana Schoeller, Shonah Trescott (Australien), Johannes Vetter 

Zur Eröffnung der Ausstellung im Umweltbundesamt am Donnerstag, 28. Juli, 18 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Begrüßung:

Karsten Klenner
Leiter Zentralbereich, Umweltbundesamt
Fotini Mavromati
Kunstbeauftragte, Umweltbundesamt
Isabel Bernheimer
Galerie Bernheimer Contemporary

Die Künstlerinnen und Künstler sind anwesend.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag bis Sonntag: 9 bis 16 Uhr
Eintritt frei                 

Kontakt für Anfragen: Fotini Mavromati, Kunstbeauftragte, Umweltbundesamt, T. 0340 / 21 03-23 18, E. fotini [dot] mavromati [at] uba [dot] de

In Kooperation mit:
Galerie Bernheimer Contemporary
Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin

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Schlagworte:
 Kunst und Umwelt