DAS-Handlungsfeld Verkehr

Nahaufnahme einer frischen Rutschung an einer Asphaltstraße.zum Vergrößern anklicken
DAS-Handlungsfeld Verkehr
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Monitoringbericht 2015 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Verkehr, Verkehrsinfrastruktur

Wetter- und Witterungsextreme haben in den vergangenen Jahren immer wieder größeren Verkehrsstörungen verursacht. Diese Ereignisse werden zunehmend mit den sich ändernden klimatischen Bedingungen in Verbindung gebracht und zeigen, dass mögliche Klimawandelfolgen die Verkehrsträger Straße, Schiene und Binnenwasserstraßen gleichermaßen betreffen werden. Insbesondere die Folgen der Hochwasser an Donau und Elbe im Jahr 2013 sind noch sehr präsent, als größere Teilstücke der Autobahnen A 3 und A 8 in Bayern wegen Überschwemmung gesperrt werden mussten und die Elbebrücke der ICE-Trasse Hannover-Berlin so stark beschädigt war, dass sie erst nach fünf Monaten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Im gleichen Jahr kam es zu Hitzeschäden, sogenannten Blow-Ups, an älteren, in Betonbauweise ausgeführten Autobahnen, bei denen sich die Betonplatten ausdehnen und infolge der entstehenden Spannungen ruckartig anheben. Im November 2011 war die Binnenschifffahrt am Rhein starken Einschränkungen infolge von Niedrigwasser unterworfen.

Bislang bestehen noch größere Unsicherheiten, welche Auswirkungen des Klimawandels für den Verkehrsbereich besonders relevant sind. Aus diesem Grund setzen sich verschiedene Bundesbehörden in eigens aufgelegten Forschungsprogrammen mit den möglichen Klimawandelfolgen für den Verkehrssektor auseinander und untersuchen mögliche Handlungsoptionen. Ein Ziel der Untersuchungen ist es zu klären, welche Maßnahmen vordringlich sind, damit das Verkehrssystem auch zukünftig den Anforderungen einer mobilen Gesellschaft gerecht werden kann.

Auswirkungen des Klimawandels

Schiffbarkeit der Binnenschifffahrtsstraßen (VE-I-1)

Witterungsbedingte Straßenverkehrsunfälle (VE-I-2)