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Umweltfreundliche Beschaffung: beschaffung-info.de

Warum umweltfreundlich beschaffen?

Für rund 260 Milliarden Euro im Jahr kauft die öffentliche Hand in Deutschland ein: von Bleistiften bis zu Bussen für den öffentlichen Personennahverkehr. Diese erhebliche Nachfragemacht lässt sich bewusst nutzen, um Umweltbelastungen zu reduzieren, das Angebot umweltfreundlicher Waren und Dienstleistungen zu verbessern oder die Markteinführung innovativer umweltfreundlicher Produkte zu stützen.

Umweltfreundlicher Einkauf

 

… hilft, Klima- und Umwelt zu schützen

Umweltfreundliche Produkte schonen das Klima und die natürlichen Ressourcen. So ist das Treibhauspotenzial für das Drucken von 1.000 Seiten bei einem Multifunktionsgerät mit dem Umweltzeichen Blauer Engel etwa um die Hälfte geringer als bei einem konventionellen Gerät. Geht man davon aus, dass ein Multifunktionsgerät etwa 50.000 Seiten pro Jahr druckt und eine Lebensdauer von fünf Jahren hat, spart ein Gerät mit dem Blauen Engel  im Vergleich circa 1.150 Kilogramm Kohlendioxid-Äquivalente.

… rechnet sich

Zum Beispiel entstehen beim Einsatz von Stadtbussen mit geringem Dieselverbrauch weniger Kosten. Wie viel lässt sich meist schnell ermitteln. Klar ist auch: Schon im Vorfeld einer Beschaffung sollte genau analysiert werden, ob die jeweilige Ware oder Dienstleistung überhaupt benötigt wird (Bedarfsanalyse).Eine Ausschreibung, die Umweltkriterien berücksichtigt, führt nicht selten zu einem kostengünstigeren Produkt. Das gilt vor allem, wenn bei der Angebotswertung auch die Folgekosten (sogenannte Lebenszykluskosten) beachtet werden. Das sind Kosten, die während der Produktnutzung anfallen (zum Beispiel Strom-, Wasser- oder Wartungskosten). Auch Entsorgungskosten sollten nicht außen vor bleiben.

… ist besser für die Gesundheit

Emissionsarme Bodenbeläge reduzieren zum Beispiel gesundheitsschädliche Substanzen in der Raumluft. Strahlungsarme Monitore sowie leise Computer und Drucker schonen ebenso die Gesundheit.

… regt zum Nachahmen an

Wenn die öffentliche Hand Umweltschutz bei ihrem Einkauf großschreibt, setzt sie umweltpolitische Ziele glaubwürdig um. Das kann Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger ermutigen, ebenfalls auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen.

… ist Treiber für Öko-Innovationen

Wer umweltfreundlich beschafft, hilft der Markteinführung umweltschonender Produkte. Nicht selten sind dies neuartige Produkte, die einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Modernisierung der Wirtschaft leisten und zukunftsfähige Märkte und Arbeitsplätze schaffen.

Erster Recyclingpapier-Report vorgestellt

Dietmar Horn, Min Dir im Bundesumweltministerium, Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA, Olaf Tschimpke, Präsident des NABU und IPR-Sprecher Ulrich Feuersinger (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des Recyclingpapier-Reports in Berlin

In der Wahrnehmung von Recyclingpapier hat sich in den vergangenen Jahren ein Bewusstseins- und Imagewandel vollzogen, der eine steigende Nutzung des Papiers mit dem bekanntesten deutschen Umweltzeichen, dem Blauen Engel, bewirkt hat. Für immer mehr Unternehmen und Behörden ist Recyclingpapier zu einem sichtbaren Symbol für ressourceneffizientes und klimaschonendes Handeln geworden. weiterlesen

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Neue Informationsplattform "Kommunaler Kompass"

Mit dem „Kommunalen Kompass“ können sich kommunale Beschaffungsverantwortliche über gesetzliche Regelungen informieren, die sie bei einer nachhaltigen Beschaffungspraxis in ihrem Bundesland beachten müssen. Außerdem erfahren sie, welche Kommunen in ihrer Nähe in diesem Bereich bereits aktiv sind. weiterlesen

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Umweltfreundliche Beschaffung leicht gemacht

auf einem Schreibtisch liegen ein Ordner mit der Aufschrift "Ausschreibungen", ein Taschenrechner und ein Stift

Neu veröffentlichte Leitfäden des Umweltbundesamtes geben Empfehlungen für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung von Fernsehgeräten sowie Tapeten und Raufaser. Anbieterfragebögen erleichtern Beschaffungsstellen die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und die Auswertung der Angebote. weiterlesen

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„Gold“ für UBA-Neubau

quadratischer zweigeschossiger Bau mit Holzfassade und Solarzellen auf dem Dach

Noch klingt der Name nach Zukunft: Das „Haus 2019“ – doch schon heute erfüllt das Bürogebäude des Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin-Marienfelde die Anforderungen der europäischen Gebäuderichtlinie für das Jahr 2019. Es ist das erste Bundesgebäude, das mit den anspruchsvollen Vorgaben des ‚Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude‘ (BNB) von Beginn an geplant und bewertet wurde. weiterlesen

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Reform des deutschen Vergaberechts

goldenes Paragraphenzeichen umgeben von grauen und weißen Paragraphenzeichen

Am 7. Januar 2015 hat das Bundeskabinett Eckpunkte zur Reform des deutschen Vergaberechts verabschiedet. Auf dieser Basis wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Frühjahr 2015 einen Referentenentwurf zur gesetzlichen Umsetzung der Reform vorlegen. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt