Qualitätssicherung im Labor durch die Gute Laborpraxis

Eine Frau im Chemiekittel arbeitet im Labor. Sie befüllt Glasgefäße mit Flüssigkeit.zum Vergrößern anklicken
Das Umweltbundesamt verfügt über mehrere eigene Labors, in denen geforscht werden kann.
Quelle: Umweltbundesamt

Die Gute Laborpraxis (GLP) soll eine gleichbleibend hohe Qualität von Labortests sicherstellen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Anträge auf Zulassung von Chemikalien geprüft werden. Zusätzlich vereinfacht GLP die internationale Zusammenarbeit und erspart viele Tierversuche.

Experimentelle Untersuchungen, die für den Vollzug von Stoffgesetzen (Chemikaliengesetz, Pflanzenschutzmittel- und Biozidverordnung etc.) herangezogen werden, müssen nach den Anforderun-gen des Qualitätssicherungssystems der Guten Laborpraxis (GLP) durchgeführt werden. Das sieht Paragraf 19 des Chemikaliengesetzes vor. Diese Qualitätssicherung ist notwendig, um im Einzelfall Angaben von Antragstellerinnen und Antragstellern gegenprüfen zu können. Das gilt insbesondere bei sich widersprechenden Ergebnissen. Die GLP dient auch der Glaubwürdigkeit: Dies ist besonders im stofflichen Bereich wichtig, wo das UBA unmittelbare Vollzugskompetenzen hat.

Im April 2006 wurde das Ökotoxikologielabor im UBA-Fachgebiet IV 2.4 inspiziert und in das GLP Überwachungsprogramm der staatlichen Überwachungsbehörden aufgenommen (Urkunde siehe unten). Die letzte Wiederholungsinspektion wurde im Juni 2013 erfolgreich absolviert.

Das Ökotoxikologielabor berät andere Labore des UBA bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen und arbeitet allgemein an der Verbesserung der Qualitätssicherung im UBA mit.

Eine Bescheinigung, die aussagt, dass das Ökotoxikologielabor des Umweltbundesamtes die Richlinien der Guten Laborpraxis einhält.
GLP-Bescheinigung des Ökotoxikologielabors
Quelle: UBA
Teilen:
Artikel:
Drucken Senden
Schlagworte:
 Qualitätssicherung  Gute Laborpraxis  Ökotoxikologie