Letzte Änderung: 25.04.2013
Bei der Albert Köhler GmbH & Co. KG fallen bei der Papierherstellung nun 90 Prozent weniger Abwasser an. Möglich macht´s eine firmeneigene Abwasseraufbereitungsanlage. Diese und weitere Erfolgsgeschichten von Unternehmen, die durch das Umweltinnovationsprogramm gefördert wurden, zeigt eine neue interaktive Multimedia-Schau. In Wort, Bild und kleinen Filmen wird erklärt, wie Unternehmen durch innovative Technik einen Beitrag zum Einsparen von Ressourcen leisten und wie hoch die Entlastungen für Umwelt und Betriebskosten sind.
Seit dem Jahr 2000 hat die Anlagensicherheitspolitik in Frankreich große Fortschritte gemacht. Bestehende legislative und administrative Instrumente wurden verstärkt und neue entwickelt. Das Ergebnis ist ein fortschrittliches System, das zahlreiche, in Deutschland nicht bekannte Instrumente zur Förderung der Anlagensicherheit enthält. Anlass, die vorherige Politik im Bereich Anlagensicherheit zu überprüfen und fortzuentwickeln, war die Explosion eines Düngemittellagers in Toulouse im Jahr 2001.
Zwei Instrumente für den Erfolg deutscher Umwelttechnik und des nationalen und internationalen Umwelttechnologietransfers, das Umweltinnovationsprogramm (UIP) und die Website Cleaner Production Germany (CPG), treten ab sofort im neuen Gewand auf. Antragsteller und Förderberater finden im UIP leicht, was, wer und wie gefördert wird. CPG hingegen bietet vor allem internationalem Publikum einen Überblick über deutsche Umwelttechnik und umweltverträgliche Verfahren incl. Informationen zu Fördermittelgebern und Ansprechpartnern.
Unternehmen des produzierenden Gewerbes können sich bis Ende September 2013 um Fördergelder bewerben, um mit innovativen Produktionsverfahren ihre Materialeffizienz zu steigern. Davon profitieren Unternehmen und Umwelt gleichermaßen: Wird ein Produkt mit geringerer Materialmenge hergestellt, senkt das Kosten und schont die natürlichen Ressourcen. Der neue Förderschwerpunkt berücksichtigt alle Umwelteffekte des Rohstoffeinsatzes auch jenseits der Betriebsgrenze: von der Rohstoffgewinnung bis zur -entsorgung.
Seit 1991 werden alle meldepflichtigen Ereignisse in Anlagen, die der Störfall-Verordnung unterliegen, bei der ZEMA am Umweltbundesamt zentral registriert. 2009 wurden 16 Störfälle und Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebs von Betreibern gemeldet, 9 weniger als 2008. Betroffen waren vor allem Chemieanlagen und Anlagen der metallverarbeitenden Industrie. Es gab keine Todesfälle, 19 Personen wurden verletzt. Bei 3 Ereignissen wurden Umweltschäden innerhalb des Betriebsbereiches angezeigt. Die häufigste Ursache der Ereignisse waren technische Fehler an Apparaten und Armaturen, die häufigsten Folgen Freisetzungen von Gefahrstoffen gefolgt von Explosionen und Bränden.
UBA, Industrie- und Handelsunternehmen, Verbände sowie zivilgesellschaftliche Institutionen wenden sich mit der Broschüre an Textil- und Schuhproduzenten in Entwicklungs- und Schwellenländern, um sie an die europäischen Umweltstandards, die sogenannten besten verfügbaren Techniken (BVT), heranzuführen. Anhand konkreter Produktionsschritte werden Verbesserungen in Technik und Ablauf skizziert.