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Luft und Luftreinhaltung

Blei

Letzte Änderung: 15.08.2008

Die Bleikonzentration in der Luft gibt heute keinen Anlass zur Sorge mehr. Bis vor einem Jahrzehnt war der Straßenverkehr die Hauptquelle für die Umweltbelastung mit Blei. Bleiverbindungen wurden dem Benzin als „Anti-Klopfmittel“ beigemischt. Man tankte verbleit und tat zwar dem Motor, aber nicht sich und der Umwelt Gutes. Die Autoabgase führten zu immensen Umweltbelastungen.
Heute gibt es noch geringfügige Emissionen durch die metallverarbeitende Industrie und die Verbrennung von fossilen Energieträgern, die in Spuren immer etwas Blei enthalten.

Belastungssituation

Nach der Einführung unverbleiten Benzins für Kraftfahrzeuge hat die Bleibelastung immer mehr abgenommen. Seit dem Jahr 1988 ist bleihaltiges Benzin in Deutschland verboten, seit 2000 auf dem Gebiet der Europäischen Union.
Der Eintrag von Bleiverbindungen in die Böden ist in den letzten Jahren damit ebenfalls stark zurückgegangen.
Eine Gefährdung durch Blei ist in Deutschland nahezu auszuschließen, die gemessenen Konzentrationen liegen in der Regel unter 5% des europaweit einheitlich geregelten Grenzwertes.

 

 

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