Letzte Änderung: 15.08.2008
Autofahrer gehen immer wieder damit um: Das starke Gift Benzol wird dem Benzin für Kraftfahrzeuge beigemischt, da es klopffrei verbrennt. Sobald man den eigenen Tank befüllt, hat man mit dieser gefährlichen Substanz Kontakt, die aus Tanks verdunstet. Das Entweichen von Benzol beim Tanken wurde in den letzten Jahren durch die „Gaspendelung“ gelöst.
Der Hauptanteil der Belastung geht jedoch auf den Straßenverkehr zurück. Benzol ist Bestandteil der entweichenden Abgase.
In hoher Konzentration führt Benzol zu Schädigungen der Leber, der Nieren und des Knochenmarkes. Aber auch geringe Konzentrationen sind nicht unbedenklich, da dieser Stoff auch Krebs erzeugen kann.
Durch umfangreiche emissionsmindernde Maßnahmen im Verkehrsbereich nehmen die Benzol-Konzentrationen in Deutschland immer weiter ab.
Gaspendelsysteme an Tankstellen und in Tanklagern mindern den Austritt beim Lagern und Umfüllen. Auch die Senkung des Benzolgehalts im Kraftstoff selbst führt zu einer Emissionsminderung.
Der ab 2010 geltende Grenzwert für Benzol von 5 µg/m3 wird bereits jetzt in Deutschland nahezu überall eingehalten.