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Letzte Änderung: 28.12.2008
Schadstoffe, die durch die Luft transportiert werden, lassen sich oft nicht wahrnehmen. Unsichtbar sind sie immer mit unterwegs. Manche sind so gering dosiert, dass sie keine Wirkung auf Mensch oder Umwelt haben. Andere zeigen ihre Wirkung erst viel später.
Um saubere Luft für Mensch und Umwelt zu garantieren oder ihre Qualität wenn nötig verbessern zu können, führen Experten bundesweit regelmäßig Messungen durch. Dabei erfüllen die vom Umweltbundesamt und den einzelnen Bundesländern betriebenen Luftmessnetze unterschiedliche Aufgaben.
Das Luftmessnetz des Umweltbundesamt betreibt Messstationen außerhalb von Ballungsgebieten und Städten. Auch Schadstoffquellen wie Industriestandorte oder Kraftwerke sollen die Messungen nicht beeinflussen.
Im ländlichen Bereich gelegen, ermitteln die Stationen des Umweltbundesamtes die Qualität weiträumig und grenzüberschreitend herantransportierter Luftmassen.
Im Gegensatz zum Umweltbundesamt betreiben die Bundesländer auf ihrem Gebiet flächendeckend Messstationen. In Städten, Ballungsräumen, Gebieten mit hoher Verkehrsdichte und ländlichen Regionen ermitteln und überwachen sie die Luftqualität.
Die Mitarbeiter des Umweltbundesamtes führen die Daten ihrer Messstationen und der Bundesländer zusammen. Aus diesen Daten werden deutschlandweite Karten erstellt, die aufgeschlüsselt nach Schadstoffen über die aktuelle Immissionssituation informieren. Diese Informationen werden kontinuierlich aktualisiert.
Über die genauen Messwerte an einzelnen Standorten mit hoher Luftschadstoffbelastung informieren die zuständigen Landesämter.
Jede Station des Umweltbundesamtes und der Länder hat ein bestimmtes Messprogramm und arbeitet mit bestimmten Messgeräten. Alle Angaben über derzeit tätige Stationen und auch solche, an denen der Messbetrieb eingestellt wurde, sind in der Stationsdatenbank des Umweltbundesamtes recherchierbar.