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Letzte Ănderung: 25.05.2011
Um Schadstoffeinträge zu erfassen, die über den Niederschlag (nasse Deposition) in Böden, Vegetation und Oberflächengewässer gelangen, betreibt das Umweltbundesamt ein wet-only-Depositionsmesssystem. In relativ gering belasteten Gebieten der Bundesrepublik wird hier der Eintrag von weiträumig und grenzüberschreitend transportierten Luftverunreinigungen gemessen. Durch diese Messungen können großräumige Belastungen festgestellt und die Wirksamkeit belastungsmindernder Maßnahmen überprüft werden.

An den sechs personell besetzten UBA-Messstellen sowie an derzeit 13 weiteren Standorten werden Wochenproben gesammelt. Die Analyse der Proben erfolgt in einem zentralen Labor. Das Messprogramm beinhaltet die Bestimmung der Parameter Sulfat, Nitrat, Ammonium, Chlorid, Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium sowie pH-Wert und elektrolytische Leitfähigkeit.
Gemeinsam mit anderen europäischen Messstationen nimmt das Depositionsmessnetz des Umweltbundesamtes am internationalen UN/ECE-Messprogramm EMEP teil, bei dem der weiträumige grenzüberschreitende Transport von Luftverunreinigungen untersucht wird.