Letzte Änderung: 16.05.2011
Der Workshop diente dem Wissensaustausch zwischen Experten aus Umwelt- und Naturschutz sowie der Diskussion über die derzeit in Entwicklung befindlichen Methoden zur Bewertung von Stickstoffeinträgen, insbesondere hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen mit dem Klimawandel und der Gefährdung der biologischen Vielfalt in und außerhalb von Schutzgebieten. Internationale und nationale Experten informierten dazu über wissenschaftliche und umweltpolitische Aktivitäten. Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) des Forschungszentrums Karlsruhe und seine Forschungspartner stellten Modellansätze sowie vorläufige Ergebnisse eines vom Umweltbundesamt geförderten Forschungsvorhabens vor, in dem die „Modellierung und Kartierung räumlich differenzierter Wirkungen von Stickstoffeinträgen in Ökosystemen im Rahmen der UNECE-Luftreinhaltekonvention” behandelt wird. 41 Vertreter aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Umweltbehörden und Ingenieurbüros diskutierten die Weiterentwicklung von Indikatoren für Biodiversitätsverluste durch Stickstoff und Klimawandel sowie den Einsatz von Methoden unterschiedlicher Komplexität bei der Bewertung von Stoffeinträgen auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen.