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Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie

Aktuelles

Letzte Änderung: 08.05.2013

Workshop zu Arzneimitteln in Boden, Klärschlamm und Gülle

Kläranlage © Rob Bouwman – Fotolia.comArzneimittel sind biologische hochaktive Wirkstoffe, deren Effekte auf die Umwelt immer stärker diskutiert werden. Human- und Tierarzneimittel gelangen über Abwässer und Klärschlämmen auf  Felder, wo sie sich anreichern oder direkt in Gewässer eingetragen werden. Welche Probleme das verursacht, ist Thema eines vom UBA veranstalten Workshops, der am 18. und 19. Juni 2013 in Dessau-Roßlau stattfindet.

Ist der Schutz der Wälder noch nötig?

Nadelwald; © Uwe Wittbrock, www.fotolia.comEs gibt auch heute noch gute Gründe, den Tag des Waldes am 21. März wahrzunehmen. Zwar blieb in Deutschland die Waldfläche nahezu konstant, der Waldzustand ist jedoch laut aktuellem Waldzustandsbericht unverändert besorgniserregend. Um weiteren Schaden abzuwenden, müssen Luftverunreinigung und Klimawandel minimiert werden. Nachhaltige Waldbewirtschaftung sowie sparsamer, nachhaltiger und effizienter Umgang mit dem Rohstoff Holz sind  weitere Maßnahmen zum Schutz der Wälder.

Pflanzenschutzmittel gefährden Amphibien

Knoblauchkröte; Omika © www.fotolia.comDie Hälfte aller Amphibien steht auf der Roten Liste. Mitverantwortlich dafür könnte der Pestizideinsatz in der Landwirtschaft sein, wie jetzt eine Studie im Auftrag des UBA zeigt. Bisher berücksichtigen weder die Produktzulassung noch die landwirtschaftliche Praxis ausreichend das Risiko für Frosch-, Kröten- und Molcharten. Aber Amphibien nutzen landwirtschaftliche Flächen als Lebensraum und überqueren sie auf ihren Wanderungen zu den Laichgewässern. Deshalb empfiehlt das UBA, in den EU-Vorschriften die Risikobewertung für Amphibien vorzusehen, die Lebensräume der Tiere stärker zu vernetzen und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren.

Wie die Landwirtschaft klimafreundlicher werden kann

Rinder im Stall; © Pako – Fotolia.comObwohl rund 13 Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes in Deutschland direkt oder indirekt aus der Landwirtschaft stammen, fehlen bislang noch konkrete Klimaschutzziele und Handlungskonzepte für diesen Bereich. Das UBA-Papier untersucht deshalb die Möglichkeiten und Grenzen eines Emissionshandels in der Landwirtschaft. Es zeigt, dass noch erheblicher Forschungsbedarf besteht und der Emissionshandel durch weitere Instrumente flankiert werden müsste. Dazu gehört auch eine Reform der EU-Agrarpolitik.

Dioxine und PCB in der terrestrischen Umwelt – Ergebnisse eines Fachgesprächs im Oktober 2011

Schafe beim Weiden in Auenlandschaft; Foto: E.Giese (UBA)Am 13./14. Oktober 2011 fand in Berlin eine Veranstaltung des Umweltbundesamtes statt, auf der 100 Experten/-Innen aus der Wissenschaft, von Umwelt- und Gesundheitsbehörden sowie aus der Praxis der Landwirtschaft neue Erkenntnisse zu den Ursachen der Belastung der Umwelt mit Dioxinen und Polychlorierten Biphenylen (PCB) und zu deren Transfer in Futter- und Lebensmittel vorstellten. Es wurden Minderungsstrategien und Handlungskonzepte diskutiert.

Auf einen Blick: Landwirtschaft und ihre Umweltfolgen

Deckblatt Broschüre „Daten zur Umwelt 2011 – Umwelt und LandwirtschaftWie wirkt sich die Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus?“ In der Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ finden Sie in den wichtigsten Zahlen und Fakten Antworten. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab und sind Diskussionsgrundlage über mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft.  

 

 

 

 

 

 

 

 

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