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Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie

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Letzte Änderung: 07.02.2012

Dioxine und PCB in der terrestrischen Umwelt – Ergebnisse eines Fachgesprächs im Oktober 2011

Schafe beim Weiden in Auenlandschaft; Foto: E.Giese (UBA)Am 13./14. Oktober 2011 fand in Berlin eine Veranstaltung des Umweltbundesamtes statt, auf der 100 Experten/-Innen aus der Wissenschaft, von Umwelt- und Gesundheitsbehörden sowie aus der Praxis der Landwirtschaft neue Erkenntnisse zu den Ursachen der Belastung der Umwelt mit Dioxinen und Polychlorierten Biphenylen (PCB) und zu deren Transfer in Futter- und Lebensmittel vorstellten. Es wurden Minderungsstrategien und Handlungskonzepte diskutiert.

Auf einen Blick: Landwirtschaft und ihre Umweltfolgen

Deckblatt Broschüre „Daten zur Umwelt 2011 – Umwelt und LandwirtschaftWie wirkt sich die Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus?“ In der Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ finden Sie in den wichtigsten Zahlen und Fakten Antworten. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab und sind Diskussionsgrundlage über mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft.  

Dioxine und dl-PCB in der Umwelt – Ergebnisse eines Fachgesprächs im April 2009

Schafe weiden in einer Flussaue, im Hintergrund Industrieanlage; Quelle: oliver-marc steffen © fotolia.deAls Folge der Diskussion um Dioxin- und dl-PCB-Funde in der Umwelt hatte das BMU zu einem Fachgespräch am 7. April 2009 eingeladen. Ziele der Veranstaltung waren eine Bestandsaufnahme der Belastungen von Böden, die sich auch auf die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit auswirken, sowie die Koordinierung des weiteren Vorgehens von Bund und Ländern. In diesem Bericht werden die Stellungnahmen der Länder dargestellt und ausgewertet.

Ackerland vor Zersiedelung schützen: Fruchtbare Böden als Ressource

Ackerland; Foto: Dr. Günther BachmannRund die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Dies reicht schon heute nicht aus, um unseren Verbrauch an landwirtschaftlichen Produkten (Nahrungsmittel und Biomasse) zu decken. Etwa ein Fünftel zusätzliche Anbaufläche benötigen wir im Ausland. Eine Ausweitung der Biomassenutzung in Deutschland würde unseren Flächenbedarf im Ausland weiter erhöhen. Ackerland muss deshalb geschützt werden und darf nicht weiter durch Zersiedelung verloren gehen.

Energiepflanzen: Führt ihr Anbau bei Landwirtschaftsbetrieben zu weniger Nachhaltigkeit?

Energiepflanze Raps - Dream-Emotion © www.fotolia.deWie sich eine zunehmende Bereitstellung von Bioenergieträgern auf die Nachhaltigkeitssituation von unterschiedlichsten Landwirtschaftsbetrieben auswirkt, untersuchte ein Forschungsprojekt anhand von Szenarien mit dem Analyse- und Bewertungsverfahren "Kriteriensystem nachhaltige Landwirtschaft (KSNL)". Ökonomie, Ökologie und Soziales werden im Einzelfall differenziert betrachtet. Damit werden wichtige Anpassungsoptionen landwirtschaftlicher Betriebe zur Ausweitung der Bioenergie erfasst und beurteilt.

Verwertung von Klärschlämmen in der Landwirtschaft: Sind die derzeitigen Hygieneanforderungen ausreichend?

Traktor verteilt Gülle auf dem Feld, Quelle: Paul Murphy © www.fotolia.deKlärschlämme können eine Vielzahl von Krankheitserregern enthalten. Trotzdem gibt es bei der Verwertung von Klärschlämmen in der Landwirtschaft noch keine Hygieneanforderungen an sie. Das Gutachten im Auftrag von BMU und UBA dokumentiert den aktuellen Wissensstand und zeigt Möglichkeiten für die Einführung strengerer Hygienevorschriften bei der bevorstehenden Novellierung der Klärschlammverordnung auf.

Schadstoffeinträge durch Düngung und Abfallverwertung

Düngung eines AckersAktuell liegen die Ergebnisse eines vom Umweltbundesamt beauftragten Verbundvorhabens zur „Begrenzung von Schadstoffeinträgen in Böden durch Düngungsmaßnahmen” vor. Der Bericht beinhaltet eine Zusammenstellung von Gehalten anorganischer und organischer Schadstoffe in Düngern sowie in landwirtschaftlichen Böden.

Bodenverdichtungen in der Landwirtschaft

BodenverdichtungIn einem vom UBA geförderten Vorhaben wurde erstmals eine bundesweite Auswertung von Bodendaten zur Verdichtungsgefährdung durchgeführt. 50 % unserer Ackerfläche weisen im feuchten Zustand eine so hohe potenzielle Verdichtungsempfindlichkeit auf, dass sie durch den Druck von Landmaschinen bis in den Untergrund verdichtet werden können.

 

 

 

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