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Letzte Änderung: 11.05.2012
In dem Forschungsprojekt „Chronischer Lärm als Risikofaktor für den Myokardinfarkt: Die NaRoMI-Studie (Noise and Risk of Myocardial Infarction) wurden Zusammenhänge zwischen Umwelt- und Arbeitslärm und dem Auftreten von Herzinfarkten bei 4115 Probanden untersucht. Das Projekt wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe bearbeitet und ausgewertet, die sich aus Vertretern des Auftragnehmers (Universitätsklinikum Charité, Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin), Vertretern der Auftraggeber (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin (BAuA), sowie des Umweltbundesamtes, Berlin (UBA)) zusammensetzte.
Die Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin (BAuA) durchgeführt. Der umweltmedizinische Teil wurde im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit mit Mitteln aus dem Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert.
Das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat den Abschlussbericht in 2 Bänden (Abschlussbericht und Anhänge) vorgelegt. Wegen Unstimmigkeiten bei der Interpretation der Studienergebnisse hat das Umweltbundesamt eine eigene Datenauswertung vorgenommen. Diese trägt den Namen „Auswertung, Bewertung und vertiefende Analysen“.
Der Gesamtbericht ist in der UBA-Reihe „WaBoLu-Hefte“ unter der Nummer 02/2004 unter dem Titel „Chronischer Lärm als Risikofaktor für den Myokardinfarkt - Ergebnisse der „NaRoMI“-Studie“ erschienen. Interessierte können den Band beim Zentralen Antwortdienst des UBA, Postfach 1406, 06813 Dessau-Roßlau oder Fax 030-8903-2912 zum Preis von 10 € anfordern oder online bestellen.
Einzelne Berichtsteile sind als PDF-Dateien verfügbar: